Filmkurs für Hörbehinderte in Münster

Filmtag für Hörbehinderte in Münster

 

Maria Frahling bietet den Hörbehinderten mit dem Filmtag einen Einstieg in die moderne Videoproduktion:

 

Filmtag im Bennohaus in Münster –

Einstieg in die moderne Videoproduktion für gebärdensprachkompetente Menschen mit Hörbeeinträchtigung

 

Filmtag mit Maria Frahling in Münster
Filmkurs mit Maria Frahling in Münster

Wie produziere ich bessere Videos?

In diesem Workshop werden audio-visuelle Grundlagen für Einsteiger vermittelt. Dabei dreht sich alles um das Filmen und die anschließende Bearbeitung des Filmmaterials mit einem Schnittprogramm am PC.

Die video-journalistischen Grundlagen sowie die ästhetische Bildkomposition werden mit anschaulichen Praxisübungen vermittelt. Es werden professionelle Camcorder eingesetzt, doch der Workshop ist auch für Hobbyfilmer mit dem heimischen Camcorder interessant, die beim nächsten Video mehr aus ihrer Technik herausholen möchten.

Die Schnittarbeit erfolgt mit Adobe Premiere Pro, dessen Bedienweise der Handhabung vieler kostengünstiger Schnittprogramme ähnlich ist. Hier wird besonderer Fokus darauf gelegt, wie man das Material mit Untertiteln versehen kann bzw. ein kleines Fenster mit dem Bild der Gebärdensprachdolmetscher einfügt.

Für den Tag steht eine Gebärdensprachdolmetscherin zur Verfügung. Bitte bei Bedarf bei der Anmeldung angeben.

Kosten:             30,- Euro

Wann:               Samstag, den 19.11.2016

Uhrzeit:           von 10 Uhr bis 17 Uhr

Wo:                  Bürgerhaus Bennohaus

Bennostraße 5

48155 Münster

Anmeldung:  

Maria Frahling

Bürgerhaus Bennohaus

Telefon: 0251 609673

Mail: maria.frahling@gmx.de

 

Hier kann man auch für die Anmeldung die PDF-Datei herunterladen:

Filmkurs für Hörbehinderte im Bennohaus in Münster

 

Wer nimmt daran teil?

Ich bin gespannt, welche Filme sich daraus ergeben 🙂

 

Eure Gehörlosbloggerin

Musikvideo „Essig auf Zucker“ in Gebärdensprache

Musikvideo „Essig auf Zucker“ in Gebärdensprache

 

In diesem Beitrag Gebärdensprachpoet Jürgen Endress schrieb ich, dass ich näher darauf eingehen werde.

Es geht um die Gebärdensprachdolmetscherin Svenja Markert, die auch in diesem Achterbahn.TV-Video mit dem Gebärdensprachpoet Jürgen Endress zu sehen ist. Sie hat mit der Gebärdensprache eine Sängerin so angetan, dass diese sich die Gebärdensprache von ihr beibringen ließ.

Die Sängerin „Mine“ veröffentlichte ihr Musikvideo „Essig auf Zucker“ in Gebärdensprache und es gab einen Bericht darüber im Focus: „Sängerin Mine veröffentlicht Musikvideo in Gebärdensprache„. Darin beschreibt sie, dass sie vor diesem Musikvideo nie etwas mit den Gehörlosen zu tun hatte. Ich lasse die Sängerin Mine mit ihren eigenen Worten erzählen:

„Die Idee kam durch einen Poetryslam, bei dem ich zwischen den Slamern gespielt habe und Svenja Markert hatte das übersetzt. Sie ist eine wahnsinnig charismatische Frau und ich war ganz angetan. Außerdem finde ich es immer schön verschiedene Menschen zusammenzubringen. Ich hatte bisher quasi kein Kontakt zu Gehörlosen. ich denke ein Grund dafür ist die Sprache – denn ich beherrsche sie nicht und mir ist aufgefallen wie wenig sie in den Alltag integriert wird. Z.B. gibt es kein Schulfach was angeboten wird. Nicht mal eine AG – das finde ich sehr schade.
Es geht mir nicht darum mit dem Zeigefinger zu winken, sondern ich wollte eher sanft darauf aufmerksam machen. :-)“

Schön, oder? Das ist aber noch nicht alles.

Im Focusbericht steht noch drin: Sie hatte nur eine knappe Woche zum Üben der Gebärdensprache. Eine Woche zum Üben für ihr Musikvideo, durch die Gebärdensprachdolmetscherin Svenja Markert. Stellt Euch vor! NUR EINE WOCHE Zeit zum Üben der Gebärdensprache und schon stellte sie das Video auf die Beine.

WOOOUW, kann ich da nur sagen. Das hat sie ganz schön gemeistert in ihrem Musikvideo „Essig auf Zucker“:

Dieses Video hat inzwischen über 148.700 Aufrufe und hat somit etliche Menschen erreicht und ganz bestimmt viele davon berührt 🙂

Was da noch fehlt, ist die Untertitelung des Musiktextes im Video. Ich habe die Sängerin Mine bereits darauf angesprochen.

Das ist so krass und beeindruckend. Ich sage auf diesem Wege der Gebärdensprachdolmetscherin Svenja Markert sowie auch der Sängerin Mine ein Dankeschön für ihre tolle interne Zusammenarbeit für dieses Musikvideo „Essig auf Zucker“ in Gebärdensprache! Und ein Danke an Mine, dass sie bereit war, mir mit ihren eigenen Worten die Entstehung ihres Musikvideos zu beschreiben.

Bei der Tour der Sängerin Mine bis zum 19.05.2016 mit ihrem Single „Essig auf Zucker“ war die Dolmetscherin Svenja Markert bei einigen wenigen Konzerten dabei.

War da jemand von Euch dabei?

Eure Gehörlosbloggerin

Safak Pavey fordert Hilfe für Hörgeschädigte

Safak Pavey kippt Hosenverbot für Frauen und fordert Hilfe für Hörgeschädigte

Safak Pavey ist eine türkische und behinderte Abgeordnete, die durch ihr Engagement und ihrer Ausstrahlung auffällt. Als ich den aktuellen Bericht mit dem Titel „Türkisches Parlament kippt Hosenverbot für Frauen – Behinderte Abgeordnete gibt Anstoß“ sah, fühlte ich mich von der Ausstrahlung und starken Willen dieser starken Frau angezogen.

(aus der Webseite http://ajansadana.com/)

Safak Pavey geriet im Mai 1996 in Zürich zwischen Bahnsteigkante und einem anfahrenden Zug. Dabei verlor sie ihren linken Arm sowie ihr linkes Bein. Seitdem musste sie lernen, wie schwer das Leben für Behinderte in der Türkei ist. Sie gab jedoch ihre Lebensenergie nicht auf und packte das Leben an.

Im Wahlkampf bezeichnete Safak Pavey sich als „aktive Bürgerin“, die etwas bewegen will.

Und das zeigte sie, besonders bei ihren Auftritten im Parlament. Dort mussten weibliche Abgeordnete immer Röcke tragen und die Politikerinnen wehrten sich gegen diese Regelung und dagegen, weil die Männer auf den Treppen ihnen unter die Röcke schielen konnten. Aufgrund der Männermehrheit im Parlament wurden alle Reformvorschläge abgeblockt.

Mit der Ankunft von Safak Pavey im Plenum änderte sich das. Sie trat selbstbewusst mit knielangem Rock auf. Was sie dabei zum Anschauen freigab, war das gesunde rechte Bein und eine anmutige Prothese links (siehe Foto oben).

Dabei rührte sie listig nicht nur am Hosenverbot, sondern auch am anderen Tabu: Behinderte sind in der türkischen Gesellschaft meist unsichtbar. So brachte Safak Pavey zu ihrer jüngsten Pressekonferenz eine Gebärdensprachdolmetscherin mit und forderte, das Parlament solle die Hilfe für Hörgeschädigte grundsätzlich einführen.

Safak Pavey ist eine Klassefrau, gell? Sie gab den Frauen UND den Behinderten / Hörgeschädigten ihre Stimme und ihre Kraft.

Trotz ihres Handicaps studierte sie in Zürich und London. Sie arbeitete lange für das UN-Flüchtlingswerk, und spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Arabisch und Persisch. Ebenso schrieb sie Bücher und reiste viel.

Sie ist eine der wenigen Menschen, die andere Menschen berühren.

Und, Hand aufs Herz, „aktive Bürger“, davon gibt es viel zu wenige in Deutschland. Von unseren Nachbarländern können wir uns eine Scheibe abschneiden! Und von so einer Klassefrau wie Safak Pavey erst recht!

 

 

Online-Umfrage für Theater-Aufführungen für Hörgeschädigte

Mareike Soßdorf schreibt an ihrer Masterarbeit und untersucht Theateraufführungen für Hörgeschädigte.

Dazu hat sie eine Umfrage erstellt, um das aktuelle kulturelle Angebot in Deutschland zu erfassen. Sie möchte einen Vergleich mit England aufstellen.

Am Ende der Umfrage gibt es als Dankeschön für die Teilnahme einen Gutschein von verschiedenen Anbietern, die ihr euch aussuchen könnt.

Ich bin sehr gespannt darauf, wie der Vergleich zu England aussieht.

Teilnehmen kann man hier an der Umfrage:

http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=GHEUSGRBRCQU

Gebt diese Info bitte weiter!

Je mehr Umfrage-Teilnehmer es sind, umso besser kann dieser Vergleich helfen, die kulturelle Situation für Hörgeschädigte zu verbessern!

3 hörbehinderte Mädels und die Lautsprache / Gebärdensprache

Judith, Eva und Anna…

Wer meine persönliche Vorstellung in diesem Blog durchliest, weiß, dass ich noch zwei hörbehinderte Schwestern habe.

Meine Schwestern heißen Eva und Anna. Ich selbst bin die Älteste von 4 Geschwistern (ich habe einen hörenden Bruder). Meine Schwester Eva ist 1 1/2 Jahre jünger als ich. Meine jüngste Schwester Anna ist 14 Jahre jünger als ich.

Die Genberatung steht bei uns vor einem Rätsel, warum nur wir drei Mädchen von der ganzen Verwandtschaft als gehörlos geboren wurden.

Meine Schwester Eva hat noch eine zusätzliche Behinderung zu ihrer Hörbehinderung, das Franceschetti-Syndrom. Warum ich dies erwähne, darauf komme ich noch zurück.

Meine Mutter hatte bezüglich der Lautsprach-Erziehung bei mir Erfolg, weil ich den Ehrgeiz hatte (und immer noch habe), die Sprache zu lernen und zu beherrschen. Ich begann bereits mit 2 1/2 Jahren lesen und schreiben, was für mich von großem Vorteil war, um so den direkten Draht zur deutschen Sprache zu finden. Dadurch konnte ich auch viel besser von den Lippen ablesen. Alles, was Buchstaben hatte, reizte mich sehr und ich las sehr viel. Durch diese jahrelange Übung bin ich inzwischen eine sehr schnelle Leserin – ich tue geradezu die Bücher „verschlingen“ 😉

Als meine Schwester Eva auf die Welt kam, auch gehörlos, bekam sie auch ihre Frühförderung in der Lautsprache. Jedoch hatte sie kaum Lernwillen bzw. tat sich sehr schwer damit, sie fand nur sehr schwer den Weg zur Lautsprache. Auch aufgrund ihrer zusätzlichen Behinderung, sie konnte die Worte nicht formen. So habe ich dann mit Eva zusammen unsere eigene Gebärdensprache „gemacht“, so dass wir uns mittels Gebärdensprache unterhalten und verstehen konnten. Meine Mutter kam sich bei Eva als Versagerin vor, weil sie nie ganz zu Eva hindurchdringen konnte, was die Lautsprache betraf. Dass es noch andere Gehörlose gab, davon wusste ich nicht.

Ich war mir damals als Kind schon sehr bewusst, dass Eva und ich anders waren als die hörenden Menschen um uns herum. Ich kann mich heute immer noch an die Gedanken, die ich mit 3 Jahren hatte, erinnern.

Erst mit 4 Jahren (was damals zu meiner Zeit üblich war) ging ich in den Kindergarten für Hörsprachbehinderte in Frankenthal. Dort kam ich das erste Mal mit anderen gehörlosen Kindern in Berührung und kam nicht mehr aus dem Staunen heraus, dass es soviele andere gehörlose Kinder gab, die auch nicht hören konnten wie Eva und ich. Dort kam ich auch das erste Mal mit der Gebärdensprache anderer gehörlosen Kinder in Kontakt, welche sich sehr von der Gebärdensprache von Eva und mir unterschied.

Ich übernahm vieles von dieser „Kindergarten“-Gebärdensprache (es wurde im Kindergarten nicht die Gebärdensprache gelehrt, sondern die Lautsprache, aber wir Kinder unterhielten uns unter uns trotzdem in Gebärdensprache, weil es einfach schneller und leichter ging in der Kommunikation). Ich brachte davon vieles meiner Schwester Eva bei. Dennoch blieb unsere eigentliche Gebärdensprache weiterhin bestehen, die sich von der Gebärdensprache anderer Kinder unterschied. Bis heute.

Mittels unserer eigener Gebärdensprache vermittelte ich oft zwischen meiner Mutter und Eva, weil meine Mutter Eva manchmal überhaupt nicht verstand und umgekehrt ebenso.

Dann kam mein hörender Bruder auf die Welt (9 Jahre nach mir) – das ist wiederum eine eigene Geschichte für sich, ich weiß noch nicht, ob ich darüber berichten soll? Ich frage da meinen Bruder, ob er damit einverstanden ist…

Zuletzt kam meine Schwester Anna auf die Welt, von ihr brauche ich nicht viel zu berichten, da sie vom Ehrgeiz und Lernwillen her mir ähnelt. Sie hatte noch viel mehr Vorteile als ich, dank der Erfahrung meiner Mutter bei mir sowohl auch Eva. Als Anna noch keine Hörgeräte hatte als Baby, hat meine Mutter ihr von Anfang an in die Ohren direkt reingesprochen, so dass sie sehr früh mit Stimmen in Kontakt kam und dadurch schnell das Hörverständnis erwerben konnte. Als Anna ca. halbes Jahr war, bekam sie ihre Hörgeräte und konnte auf diese Weise ihr bereits erworbenes Hörverständnis weiter entwickeln und kam in den hörenden Kindergarten. Dann später in die hörende Grundschule und anschließend aufs Gymnasium. Freilich hatte Anna auch ihre Probleme auf den hörenden Schulen, da sitzen wir alle Hörbehinderte eigentlich im gleichen Boot. Derzeit studiert sie Hörgeschädigten-Pädagogik, um Lehrerin für gehörlose/schwerhörige Kinder zu werden, mit Fachrichtung Musik. Sie spielt Klavier und gibt auch Klavierunterricht und das als Hörbehinderte und mit Hörgerät. Sie macht das echt hervorragend.

Für viele mag die Musik ein Widerspruch bei hörbehinderten Kindern zu sein, aber die Musik ist erst recht ganz besonders wichtig für die hörbehinderten Kinder, um ihr Gespür und Gefühl auch besser entwickeln zu lassen. Das ist wiederum ein ganz eigenes Thema für sich, worüber ich ganz sicher auch schreiben werde, zusammen mit Anna. Mal sehen…

Zusammengefasst möchte ich damit sagen, dass es bei den Hörbehinderten/Hörgeschädigten nicht ohne Gebärdensprache gehen kann (zum Beispiel meine Schwester Eva und ich selbst ebenso). Jedoch ist es sehr wichtig, dass die Hörbehinderten viel LESEN sollen, um den direkten Draht zur Sprache zu bekommen und zu behalten, was die Gebärdensprache nicht ersetzen kann. Auf diese Weise eignen sich die Hörbehinderten auch die Unabhängigkeit bzw. Selbstständigkeit in der Kommunikation mit anderen Mitmenschen an.

1. Umfrage zum Vorurteil – Begriff „Taubstumm“

Seit der gehörlose Breakdancer Tobias Krämer beim RTL – Das Supertalent 2010 seine Tanzshow zeigte, kursiert in der Internetpresse immer wieder der Titel: „Taubstummer Tänzer“.

Dazu habe ich eine kleine Umfrage gestartet:

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Es können bis zu 3 Antworten angeklickt werden.

Workshop Yoga, Pilates, Massagen und gesunde Ernährung für Hörgeschädigte in Frankenthal…

… einschließlich Massagen… das liest sich sehr gut und interessant, gell?

Es werden im Workshop von der schwerhörigen Betty Schätzchen folgendes in der deutschen Gebärdensprache (DGS) angeboten:

Kurse wie „Pilates, Yin Yoga und Yoga auf dem Stuhl“

Vortrag Gesunde Ernährung

Ayurveda-Kochkurs

Massagen

Kurs-Zeitraum ist vom 5.11 – 7.11.2010.

Wer in der Nähe ist und gerne daran teilnehmen will,  kann sich hier die PDF-Datei herunterladen für die Anmeldung:

KURSPROGRAMM – ANMELDUNG – KOSTEN HIER: http://yoga-massage.de/Programm_Kursplan_Frankental.pdf

Die schwerhörige und sympathische junge Frau Betty Schätzchen hat einen sehr guten und kompetenten Ruf als Yogalehrerin.

Ich kann dieses Workshop empfehlen, da ich selbst auch Yoga betreibe (habe es mir früher allerdings selbst beigebracht, da es damals noch keinen solchen Workshop speziell für Hörgeschädigte gab – es gibt bei den Gehörlosen ja Unterschiede zu den Hörenden – beispielsweise bei der Entspannung).

Melanie Senft, selbst gehörlos, hat mir begeistert von Betty Schätzchen berichtet, wie gut sie Yoga für Hörgeschädigte unterrichtet.

(foto: a.j.)

Mit herzlichen Dank an Melanie Senft für diesen Workshop-Tipp und ein dickes Dankeschön an Betty Schätzchen für die Veröffentlichung ihres Bildes.

Bericht über den Girls Day 2010 im Landtag NRW (2)

Bericht über den Girls Day 2010 im Landtag NRW (2)

Ich bin so dankbar, dass ich diesen besonderen Tag erleben durfte. Die hörgeschädigte Truckerin Verena Künne, die wie ich aus der gleichen Stadt Speyer kommt, wurde dort den Mädchen vorgestellt und von der Moderatorin interviewt. Ihr Interview war sehr lebendig und hat einen großen Eindruck hinterlassen.

Gleichzeitig wurde dort schon im Vorfeld der Film über die Truckerin Verena Künne gezeigt, die erst am 23. April 2010 (also morgen!) offiziell im Fernsehen beim Sender „N24“ – Sendung Transportwelt gezeigt wird.

Hier seht ihr die Bilder aus dem Plenarsaal im Landtag NRW sowie in einem Sitzungsraum, wo ich vor den gehörlosen und schwerhörigen Mädchen meinen Gehörlosblog vorstellte. (NACHTRAG 2017: Diese Bilderserie wurde leider deaktiviert)

Nächster Bericht folgt…

Nicht vergessen, morgen ist der 1. Sendetermin im TV-Sender N24 über die Truckerin Verena Künne. Mehr Infos sind auch im Videotext bei N24 zu sehen (siehe Videotext-Seite 523). Siehe auch Sendezeiten (hier klicken).

Gehörlosblog beim „Girls Day“ 2010 im Landtag NRW

Gehörlosblog beim „Girls Day“ 2010 im Landtag NRW

Heute, am 19. April 2010, bin ich beim Landtag NRW (Düsseldorf). Zusammen mit der hörgeschädigten Truckerin Verena Künne.

Das Thema ist „Girls Day“, dabei lernen die Schulabgängerinnen die Männerberufe kennen. So sind auch gehörlose und schwerhörige Mädchen dabei, die da mit reinschnuppern.

Gehörlosblog beim Girls Day im Landtag NRW

(Quellennachweis:  http://www.landtag.nrw.de)

Verena Künne wird den hörgeschädigten Mädchen einen Einblick in ihren Männerberuf geben. Sie ist eine Frau, die selbstbewusst ist, an sich selbst glaubt und ganz genau weiß, was sie schafft.

Ich selbst werde mich als Gehörlos-Bloggerin vorstellen und wie ich zu diesem Blog kam. Auch, wie sehr es mir am Herzen liegt, dass die Menschen, hörgeschädigt und hörend, einen Weg zum besseren Verständnis zueinander finden.

Über diesen Tag werde ich noch ausführlicher berichten mit Fotos.