Geheimreport: So werden auch Sie Millionaer

Herzlich willkommen im Gehörlos-Blog

22. Februar 2010

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen meiner Blog-Beiträge von und für alle Menschen, ob hörgeschädigt oder hörend. Ich freue mich auf die Kommentare und neue Anregungen. Mögen die Menschen hier zueinander finden und mehr Verständnis aufbringen für Menschen mit Handicaps und umgekehrt.

Judith Göller

Seid ganz herzlich gegrüßt - Judith Göller

Gehörlosblog im Hamburger Abendblatt

22. Februar 2010

Ich erlebte dank dem lieben Gehörlosblog-Stammleser Erich Meyer eine schöne Überraschung.

Er hat einen Leserbrief an die Zeitung “Hamburger Abendblatt” geschrieben. Die Redaktion hat den Leserbrief abgedruckt in der Zeitung.

Ich war davon ahnungslos, bis ich von Erich Meyer einen Brief bekam, mit dem Zeitungsausschnitt. Hier ist es:

Gehörlosblog im Hamburger Abendblatt

(aus dem Hamburger Abendblatt am Sonnabend/Sonntag, 6./7. Februar 2010 im Zeitungsteil “Von Mensch zu Mensch”)

Einen ganz herzlichen Dank an Erich Meyer!

Nachtrag zur hörgeschädigten Truckerin Verena Künne

19. Februar 2010

Ich berichtete über die Reportage im Trucker-Heft über die einzige hörgeschädigte LKW-Fahrerin Verena Künne von ganz Deutschland.

Diese Zeitschrift Ausgabe Januar 2010 gibt es nicht mehr zu kaufen und nach Rücksprache mit der Redaktionsassistenz von “Trucker” kann die Reportage auch hier nun eingebunden werden - und alle, die die Zeitschrift nicht kauften, können die Reportage auch nun lesen!

Hier geht es zur PDF-Ausgabe “Das Auge hört mit”: (Einfach auf das Bild klicken, dann kommt die komplette Reportage)

Einzige hörgeschädigte LKW-Fahrerin Verena Künne

Aus der Quelle: TRUCKER 01/10 - Mit herzlichem Dank an die TRUCKER-Redaktionsassistenz für die Erlaubnis der Veröffentlichung.

Aufruf zum “Langsam und deutlich sprechen”

17. Februar 2010

Der hörende Unternehmer Bruno Reihl fordert mit seinem Buch alle Deutschen auf, langsam und deutlich zu sprechen.

Er schrieb dazu ein Buch “Der feine Unterschied”:

Dieses Buch ist ursprünglich für Deutsche in der Schweiz gedacht. Siehe auch http://schweizversteher.wordpress.com/

Meiner Meinung nach ist es für alle Menschen wichtig, langsam und deutlich auszusprechen. Besonnener zu werden und beim Sprechen geduldiger zu werden, um verstanden zu werden.

Wenn alle Menschen so wären, dann gäbe es auch viel weniger Missverständnisse zwischen Hörenden und Hörgeschädigten. Nicht nur zwischen Deutschen und Schweizern.

Selbst Hörgeschädigte neigen dazu, viel zu schnell und dadurch zu schlampig zu sprechen (das passiert mir selbst leider auch manchmal - wenn ich zu schnell denke!!!). Die meisten wollen den Hörenden nachahmen und sprechen dann schnell - schlampig und nuschelnd. Dabei wissen viele nicht, dass selbst Hörende auch schlampig sprechen können und nicht unbedingt alle Hörende als Vorbild fungieren können.

Laut Buchbesprechung soll dem Autor Bruno Reihl das Buch so gut gelungen sein, dass dieser als köstlicher, amüsanter Ratgeber empfohlen wird, der zugleich das Zeug zum Bestseller hat. Der Autor will mit Worten Brücken bauen und wechselseitiges Verständnis fördern.

Dieses wechselseitige Verständnis sollte ebenso zwischen Hörenden und Hörgeschädigten unbedingt gefördert werden. Die Sprache ist (inner-)kulturell wichtig. Gibt es dazu ein Buch?

Jammern tabu beim guten Rutsch ins Neue Jahr 2010

31. Dezember 2009

Es gibt neuerdings ein Buch “Einwandfrei“, über die eine 39-jährige Mutter einer gehörlosen Tochter und hörenden Sohn berichtete. Sie verschlang dieses Buch und begriff, dass es sich oftmals nicht lohnte, sich über Dinge aufzuregen, die es eigentlich nicht wert waren.

Dabei hatte es diese Mutter nicht leicht - sie verlor eine Tochter bei der Geburt und ihre andere 5-jährige Tochter ist gehörlos. Nachdem sie dieses Buch gelesen hatte, startete sie den Selbstversuch, 21 Tage lang nicht zu jammern. Ihr 15-jähriger Sohn fand diesen Selbstversuch klasse und erinnerte seine Mutter jedesmal daran, wenn sie anfing zu jammern oder sich aufzuregen.

Die Gehörlosenschule von ihrer Tochter ist sogar begeistert von diesem Buch und nimmt es auch im Unterricht auf.

Wenn wir einen Rückblick in das Jahr 2009 machen, denkt Ihr dabei an die guten Erinnerungen, bei denen Ihr ein Lächeln auf euren Lippen habt? Oder habt Ihr gar so gejammert, dass es nicht so gelaufen ist, wie es sein sollte?

Wenn man jammert, gibt man auch dem Jammern mehr Energie, so dass sich hier ein Teufelskreis hochzieht - es nimmt kein Ende mehr. Positive Dinge werden nicht mehr beachtet. Denn unsere Kraft folgt den Gedanken, egal ob positiv oder negativ.

Böse Erinnerungen sind nicht alles - und Jammern ist Selbstvergiftung.
Darum, lasst uns alle Gelassenheit üben und schöne Erinnerungen aus 2009 ins Jahr 2010 mitzunehmen und weiter darauf zu bauen.

Wer sich für dieses Buch interessiert, hier ist es:

Hier der Pressebericht über diese Mutter Tanja Wolters (hier klicken)

Ich wünsche allen auf diesem Wege einen wunderbaren Rutsch ins Neue Jahr 2010! Freut euch des Lebens und stoßt darauf an!!! :-D :-D :-D

Logo Gehörlosblog

23. Dezember 2009

Ich stelle nun meinen Logo für Gehörlosblog vor:

Gehörlosblog-LogoVersteht Ihr die Botschaft in meinem Logo? Was sagt dieses Logo aus?

Ich möchte es gerne von Euch wissen, um zu sehen, ob mein Vorhaben mit der Botschaft im Logo gelungen ist.

Mit den Zähnen besser hören?

23. Dezember 2009

Als ich den Titel “Besser hören mit den Zähnen” las, musste ich erst mal lachen. Wohl auch, weil ein Bild von einer der Simpsons-Figur darunter war - mit einer besonderen Ähnlichkeit eines Royal-Mitgliedes. Ich lachte eher aus Ungläubigkeit darüber.

Ist so etwas wirklich wahr? Oder nur ein Fake?

Ich kann mir so etwas wirklich nicht vorstellen - allerdings, wenn man am Knochen etwas dranbringt, dann spürt der ganze Körper das. Womit ich schon mal bei einer Operation dieses äußerst schmerzhafte “Knochen-Vergnügen” hatte, das war schon ein kleines OP-Trauma, brrrr…

Unter dem Titel steht folgendes, dass eine Firma an einem neuen Hörgerät arbeitet, mit dem die Personen mit einseitiger Taubheit wieder hören können. Diese macht sich die Technik mit den Vibrationen in der Kauleiste (also dort, wo die Zähne sitzen) zunutze. Dabei wird ein kleines Gerät an einem Zahn befestigt und die Schallwellen über die Knochen werden dann von dort aus ins Mikrofon im tauben Ohr übertragen.

Dieses Hörgerät wird zurzeit angeblich in den U.S.A. getestet…

Wer weiß, ob es wirklich stimmt - es ist ja alles möglich und dass die Knochen die Vibrationen weitergeben, kann ich selber aufgrund eigener Erfahrung bestätigen.

Und wer hat selbst bereits dieses Zahn-Hörgerät und kann von seinen Erfahrungen berichten?

Mehr auf dem Link:

“Besser hören mit den Zähnen”

Und hier siehe Webseite der Firma mit dem “Zahn-Hörgerät (auf englisch):

http://www.sonitusmedical.com/

http://www.sonitusmedical.com/product/images.cfm (mit Bildern vom Zahn”hörgerät”)

Gehörloser Online-Redakteur bei der Stiftung MyHandicap

22. Dezember 2009

Ich hatte das Vergnügen, mit dem gehörlosen Online-Redakteur Thomas Mitterhuber von der Stiftung MyHandicap gemeinnützige GmbH zu kommunizieren.

Sehr beachtlich, was er dort für Aufgaben hat:

-         Artikel schreiben und redigieren.

-         Forum betreuen

-         Fachexperten konsultieren zu jeweiligen Forum-Fragen

-         Für Recherchen zu den Forenfragen oder Artikeln telefoniert er per TESS

-         Zuständig für technischen Support

In der Tat ist der Forum bei www.myhandicap.de kein gewöhnliches Forum. Denn die Stiftung MyHandicap hat Fachexperten aus verschiedenen Sachbereichen: Anwälte, Ärzte, Architekten, Psychologen und Betroffene – diese geben qualitativ hochwertige Antworten auf die Forenfragen. Dann kommt noch hinzu, dass jeder Forenbeitrag bewertet werden kann. Das hilft anderen Usern mit vergleichbaren Anliegen/Anfragen.

Dort gibt es noch nicht viele Themen rund um das Gehör, wird sich aber auf jeden Fall ändern.

Die Stiftung MyHandicap hat zum Ziel, die Lebenssituation von Menschen zu verbessern, die durch körperliche Behinderung oder chronische Krankheiten in ihrem Alltag beschränkt sind. So sollen die Betroffenen die Möglichkeiten bekommen, ein selbständiges Leben führen zu können. Dank den Informationen und Beratung, die sie bei www.myhandicap.de bekommen.

So ist die www.myhandicap.de eine virtuelle Anlaufstelle für die Betroffenen und deren Mitmenschen – so kann man sich schnell und unkompliziert Rat und Informationen einholen – ohne typische Bürokratie, die alles ausbremst. Alles kostenlos und unabhängig!

Ich begrüße diese Internetplattform sehr, denn dort kann man vielen Menschen mit Behinderung im positiven Umfeld begegnen und da wird man auch motiviert, selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen und Talenten/Fähigkeiten zu finden.

Ah ja, was mir noch sehr positiv aufgefallen ist, ist die öffentliche und kostenlos zugängliche Datenbank MyAdress, mit der die Stiftung www.myhandicap.de ein interaktives Online-Adressverzeichnis in Europa aufbaut.

Dieses Adressverzeichnis ist für jeden hilfreich, der im Alltag besondere Hilfe braucht, z.B. Parkplätze, Toiletten, Akut- und Unfallkliniken, Tankstellen, Einkaufen, Freizeit, Gesundheit, Vereine, Bildung und Banken. Einfach alles, was den Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtert. Eben barrierefreie Adressen…

So können sich hier auch die Schriftdolmetscher und Gebärdensprachdolmetscher für Hörgeschädigte eintragen, um ihnen die Kommunikation mit den hörenden Menschen zu erleichtern. Aber auch Hörgeschädigte können sich hier auch selbst einbringen, und Empfehlungen weitergeben, die in ihrem eigenen Leben sehr helfen, selbständig zu sein im Alltag.

Die MyHandicap-Botschafter sind selbst Betroffene und haben steinigen und leidvollen Weg zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben bereits zurückgelegt und wollen ihre Erfahrungen an andere weitergeben. Sie kennen ja den Schmerz, die Verzweiflung, die Frust, die Ängste zu gut, die sie selbst durchmachen mussten / hin und wieder noch müssen.

Alles in allem setzt sich MyHandicap aktiv für die (Re-)Integration von Menschen mit Behinderung ein!

Und eben der Online-Redakteur Thomas Mitterhuber ist selbst gehörlos!

So sieht man, im www.myhandicap.de wird sehr bemüht, alles abzudecken, egal welcher Behinderung! Finde ich sehr gut!

Preisverleihung für gehörlosen Forscher

19. Dezember 2009

Der gehörlose Forscher Ingo Barth wurde mit einem Preis im Bereich Quantenchemie ausgezeichnet.

Was war ich da sooo beeindruckt, als ich den Pressebericht über ihn las. Wow, ein gehörloser (!!!) Forscher! Da bin ich richtig stolz darauf.

Doch nun mehr über ihn und sein Durchhaltungsvermögen, der ihn zum Erfolg brachte:

Ingo Barth wurde vom Berliner Studentenwerk an der Technischen Universität Berlin unterstützt, mit Mitschreibekräften. Bei den Vorlesungen und Seminaren konnte er mittels Tafelanschriften, projizierten Folien und Mitschriften (ohne erklärenden Text der Dozenten) folgen.

Als er sich an der Freien Universität bewarb für eine Doktorandenstelle, war sein Doktorvater (Prof. Jörn Manz) skeptisch. Dieser hatte überhaupt keine Erfahrung mit Gehörlosen und lehnte die Bewerbung von Ingo Barth ab. Ingo jedoch gab nicht auf und bewarb sich noch einmal. Damit erreichte er, dass er für eine 3-Monate-Probezeit in die Forschungsgruppe aufgenommen wurde. Nach nur einem Monat erkannte der Prof. Jörn Manz, dass sein neuer gehörloser Mitarbeiter Gold wert war.

Seine Forschungsarbeit könnte die Grundlage für ein Quantencomputer sein.

Ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg - und dass er trotz durchlittener Frustrationen aufgrund seiner Gehörlosigkeit durchgehalten hat und weiterhin durchhält.

Mehr im Pressebericht:

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2977242

Twitter nun auch auf deutsch

19. Dezember 2009

Yuppieh, es gibt Twitter nun auch auf Deutsch!

Wusstet Ihr, dass die deutsche Sprache einer der wichtigsten 4 Weltsprachen ist?

Wenn ihr mir gerne auf Twitter folgt, hier mein Link:

http://twitter.com/JudithGoeller

Herzlich willkommen beim deutschen Twitter ;-)