Langweilige Hörtests

Langweilige Hörtests

… müssen eigentlich gar nicht sein!

Als Gehörlose habe ich zum x-sten Male den Hörtest-Raum betreten und den Hörtest über mich ergehen lassen müssen – grau und trist – und dazu diese (bescheuerten) Pieptöne, ob hoch oder tief. Oft piepste es danach noch lange in meinen Ohren, unangenehm. Und meine Augen fühlten sich dabei auch „schielend“ oder „vibrierend“ an, je nach Tonlage. Wenn ein Ton sehr unangenehm übermittelt wird, habe ich das Gefühl, es belastet auch noch mein Herz oder es schnürt mein Atem ab.

Stellt Euch das Geräusch der Kreide an der Tafel vor. Gräßlich.  Uhaaarrrgghh.

Welch eine Macht die einzelnen Töne haben, erfahre ich immer in so einem kleinen Hörtest-Box. Das Hören betrifft nicht nur die Ohren, sondern den ganzen Körper.

Beim letzten Hörtest stellte die Arzthelferin fest, dass ich so oder so eine Blitzlicht-Klingelanlage benötige. Ich weiß, eine Hörschädigung ist um so vieles tiefgreifender, als ein Hörender sich das vorstellen kann. Sie greift auf das ganze Leben über.

Dagegen geht es den Hörenden, die DIESEN Hörtest über sich ergehen ließen, am Ende fantastisch! Schaut Euch das Video an – schaut es bis zum Ende an. Es ist mit Untertitel.

So einen Spaß hätte ich gerne gehabt – Ihr wohl auch?

Also, ich musste so lachen, als ich dieses Video sah!

Dieses Video ist ein Werbeclip von BARMER – und ich finde es absolut toll gemacht. Die „Arzthelferin“ im Video hat ihre Rolle voll überzeugend gespielt.  Genauso sind diese Hörtest-Tanten! Genauso sind die!

Einer der wenigen Werbevideos, die es in sich haben! Genau wie diese lachenden Pferde von VW – fantastisch!

Das sollten wir auch mal organisieren für uns Gehörlose, Schwerhörige! Mal was ganz anderes als diese eintönige, triste Hörtests! Jawoll, das verdienen auch wir Hörgeschädigte, gell?

Heavy Metal Hör-Test in diesem Video von Barmer – das ist schon was exclusives! Hardrock, Blues, Klassik, Jazz, Soul… Was würdet Ihr gerne im Anschluss als Belohnung für den grauen, tristen Hörtest hören, fühlen und sehen?

Was meint Ihr dazu?

Eure Gehörlosbloggerin

Judith Harter

Grimme Online Award 2017 für Laura M. Schwengber

Grimme Online Award für Laura M. Schwengber

Als ich diesen Artikel „Tagesschau Grimme Online Award“ las über die Vergabe der Grimme Online Award an Laura M. Schwengber mit ihrem Projekt „Die mit den Händen tanzt“, freute ich mich sehr!

Das Zitat von Laura M. Schwengber (Dolmetscherin für Gebärden- und Lautsprache) trifft zu:

„Gebärdensprache und Musik – das funktioniert“

Das kann ich voll bestätigen, denn das steht voll außer Frage!

Da sie lt. ihrer eigenen Aussage von Kopf bis Fuß auf Musik und Lieder eingestellt ist, und dazu noch die Gebärdensprache nutzt, hat sie sich nach vielen Jahren Übung und Weiterentwicklung mit ihrer Leidenschaft und Empathie einschließlich Feedback von Gehörlosen selbst bis zum Grimme Online Award – Preis verdient. Das ist eine Anerkennung für sie, aber auch für Gehörlose und diejenigen, die auf die Gebärdensprache abfahren.

Die Art und Weise, wie sie die Musik übersetzt, spricht mich an. Sie übersetzt nicht nur die Lieder, sondern zeigt auch an, welche Musikinstrumente gerade gespielt werden. Da ich mich selbst für Musik interessiere, mich persönlich aber eher auf die Melodie fokussiere und die Texte mich im Großen und Ganzen nicht so interessieren, begeistert es mich deshalb, dass sie die Musikinstrumente gebärdet. Das hilft mir, die Melodie bestimmten Instrumenten zuzuordnen und zu genießen.

Durch ihre jahrelangen Arbeiten als Dolmetscherin für Gebärden- und Lautsprache hat sie es mit Musik und Gebärden geschafft, dass das Publikum auf die Gebärdensprache aufmerksam gemacht wird. Durch ihr „Gute-Laune-Gesicht“ beim Musik-Gebärden spricht sie zusätzlich soviele Menschen an.

Ich freue mich sehr, dass sie den Grimme Online Award-Preis gewonnen hat. Ich wünsche ihr weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen beim Musik-Gebärden.

Auch für Hörende ist es schön, sie mit zu erleben.

Hier stellt sie sich vor:

oder hier:  Reportage HR „Die mit den Händen tanzt“

Eure Gehörlosbloggerin

Judith Harter

Hören per Sound-Shirt – Klassik für Gehörlose

Hören per Sound-Shirt – Klassik für Gehörlose

Siehe auch mein Artikel:

Musik fühlbar machen für Gehörlose

Im NDR-Artikel steht, dass diese Gehörlose, die den Sound-Shirt testete, diesen am liebsten mit nach Hause genommen hätte 🙂 Na, da bin ich aber umso mehr gespannt auf diesen Sound-Shirt. Schade, dass es noch nur ein Prototyp gibt.

Aber es gibt noch eine weitere Erfindung, den Deaf Music Collar, der gerade in der Testphase steckt:

Tester gesucht für Deaf Music Collar (DMC)

Damit kann man sogar tanzen…

Eure Gehörlosbloggerin

Deaf Music Collar (DMC) – Tester gesucht

Deaf Music Collar (DMC) – Tester gesucht

Die 2 Erfinder Frederik Podzuweit (Designer) und Stefan Sube (Ingenieur) haben dieses Gerät Deaf Music Collar (DMC) entwickelt. Mit diesem können gehörlose Menschen die Musik über Vibrationen wahrnehmen.

Die beiden sind in der Entwicklung an einen Punkt gestoßen, an dem sie ihren Prototypen einen oder vielleicht zwei Tester brauchen, die ihnen den Feedback geben, was sie als Hörende nicht objektiv haben.

Die Idee zum Deaf Music Collar (DMC) hatte Frederik Podzuweit während seines Industriedesign-Studiums entwickelt. Diese zog Kreise in die Webseiten der internationalen Design-Community. Er erhielt nach und nach immer mehr Anfragen aus aller Welt von Hörbehinderten oder deren Familienangehörigen, ob und wo das Gerät erhältlich sei.

Er antwortete zwei Jahre lang immer nur darauf, dass es sich nur um ein Konzept handele und ein Gerät als solches nicht existiere.  Nun hat er  den Entschluss gefasst, einen Prototypen zu entwickeln.

Über Vibration-Elemente wird die Musik in Vibration umgesetzt und auf den Körper übertragen. Es geht hier also nicht ums Hören, sondern um Fühlen der Musik.

1. Prototyp-Entwurf

2. Prototyp-Entwurf

(Die Fotos wurden mir von Frederik Podzuweit für dieses Posting überlassen, einen herzlichen Dank dafür!)

Bei den ersten Tests soll besonders geprüft werden, wo (am Schlüsselbein, seitlich am Hals oder im Nacken) und wie viele Vibrationselemente am Kragen des DMC positioniert sein müssen.

Mit dem Prototypen DMC des 1. Entwurfes kann man die Vibration-Pads direkt aufs Schlüsselbein setzen. Dieses gibt ein intensives Gefühl. Beim Test soll geprüft werden, ob ein Verrutschen nervt oder beim Musikfühlen nicht so schlimm ist.

Am Hals angesetzt soll man die Musik sehr gut spüren und auch damit tanzen können.

Beim DMC – 2. Entwurf lassen sich die Vibration-Pads auf dem Schlüsselbein positionieren. Das Band um den Nacken lässt sich besser skalieren und dehnen. Die gesamte Technik ist in den beiden vorderen Armen links und rechts verteilt.

Es werden also dafür gehörlose Tester im Raum München gesucht, damit das Projekt Deaf Music Collar weitergehen kann.

Hier können sich die gehörlosen Interessierten für den Test melden bei:

Frederik Podzuweit

E-Mail: mail at frederik-podzuweit punkt de

oder per Kontaktaufnahme hier: Kontakt

Ich bin sehr, sehr gespannt, wie sich das DMC entwickelt!

Eure Gehörlosbloggerin

Musik in der Gebärdensprache – Laura M. Schwengber

Musik in der Gebärdensprache – mit Laura M. Schwengber

 

Die Gebärdensprachdolmetscherin Laura M. Schwengber weiß ganz genau, was sie tut, wenn sie die Musik in die Gebärdensprache übersetzt.

Ich habe hier einige Hörende gefragt, die selbst KEINE Gebärdensprache beherrschen. Diese sagten: „Boah, die macht es sehr gut, das verstehe sogar ich, auch wenn ich keine Gebärdensprache kann.“

Die Musikinstrumente, die gerade bespielt werden, werden von ihr entsprechend mit den Händen sichtbar gemacht, der Gesang wird mit Text und Händen gezeigt und mit Untertitel begleitet zum besseren Verständnis, die Emotionen werden sichtbar gemacht.

Ich finde dieses Video sehr gut gelungen und berührend. So, wie sie das gerade bespielte Musikinstrument darstellt, macht sie die Musik sichtbar.

Von ihr gibt es noch mehr tolle Musik-Videos in der Gebärdensprache:

N-JOY.de – Neue Musikvideos in Gebaerdensprache

Sie lebt die Musik in der Gebärdensprache aus. Ich habe sie persönlich gefragt, was sie beim Übersetzen der Musik in die Gebärdensprache empfindet. Ihre Antwort:

„Ich steh da einfach total drauf. Musik und ich ist wie Topf und Deckel 😀

Musik ist ein Geschenk. Und es ist mir eine große Ehre, mit diesem Geschenk zu arbeiten. Musik ist ein Geschenk für alle – und wenn ich das Geschenk an alle weitergeben kann.“

Meine persönliche Meinung ist, dass Laura M. Schwengber es mit ihrer außergewöhnlichen Begabung schafft, viele Menschen, ob hörgeschädigt oder hörend, mit ihrer Musik-Gebärdensprache zu berühren. Es gelingt ihr, das Geschenk weiterzugeben 🙂 DANKE dafür!

Kennt Ihr noch weitere Musik-Gebärdensprachdolmetscher im deutschen Raum? Lasst es mich bitte wissen.

 

Eure Gehörlosbloggerin

Musik für die Augen: Seifenblasen

Musik für die Augen: Seifenblasen

 

Dass die Seifenblasen immer wieder aufs Neue faszinieren… das ist Musik für die Augen.

Hier mal ein Video für zwischendurch 🙂

 

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Viel Spaß – Genießt die Seifenblasen als Musik für die Augen 😀

 

Eure Gehörlosbloggerin

Gehörlose / Gehörgeschädigte gesucht für ein Musik-Uni-Projekt

Gehörlose / Gehörgeschädigte gesucht für ein Musik-Uni-Projekt

 

Zwei Studentinnen, Nicole Reubert und Sylvia Papenheim suchen Gehörlose und Hörgeschädigte für ihr Uni-Projekt. Dieses Projekt hat Mitte März begonnen und läuft ca. bis Oktober 2016. Ich lasse die beiden selbst zu Wort kommen:

Studentinnen suchen Gehörlose/ Gehörgeschädigte (mit oder ohne CI) für Uni-Projekt

 

Wir (Nicole Reubert und Sylvia Papenheim sind Studentinnen an der Justus-Liebig Universität Gießen) suchen dich für ein Projekt zum Thema „Wahrnehmung und Umgang mit Musik bei Gehörlosigkeit und Gehörschädigung“.

Wer sind wir?
Wir sind Studentinnen im Fachbereich Erziehungswissenschaften und studieren „Außerschulische Bildung“ mit Nebenfach „Musikpädagogik“.
Nicole (27 Jahre) spielt in seit 17 Jahren in ihrer Freizeit in einem Orchester Klarinette, jobbt neben dem Studium in einem IT-Support und beschäftigt sich viel mit klassischer Literatur und übt fleißig Gebärdensprache.
Sylvia (25 Jahre) spielt in ihrer Freizeit Klavier als Mitglied der Band „Klangsturm“, arbeitet nebenher in der Gastronomie und liest viel und gerne und besuchte bereits einen Gebärdensprachkurs.

Was genau wollen wir erreichen?
Unser Ziel ist es aufzuzeigen, dass Musik nicht nur etwas für Hörende ist, weil die meisten Menschen in genau diesem Irrglauben leben! Wir streben einen Gegenpol an, in dem es um die Wahrnehmung von Musik bei Gehörlosen, Gehörgeschädigten oder Spätertaubten geht.
Anhand von Interviews möchten wir uns über genau dieses Thema mit dir unterhalten und dabei erfahren, wie du mit Musik umgehst. Vielleicht singst du ja sogar in einem (Gehörlosen-)Chor oder spielst ein Instrument? Wir sind gespannt auf jede Geschichte und Erfahrung!

Wie kamen wir auf die Idee?
Im Rahmen eines Musikseminars ist uns etwas negativ aufgefallen: es kam die Frage auf, wie Musik definiert wird. Erschreckenderweise  sind einige Studenten und Dozenten der Meinung, dass Musik nur in Verbindung mit Hören funktioniert. Wir beide sind allerdings der Meinung, dass noch mehr dazu gehört. Warum sonst lässt Andreas Bourani seine Konzerte in Gebärdensprache übersetzen? Bei einem Kaffee haben wir uns darüber ausgetauscht und beschlossen, dass wir diese Idee in ein Projekt verwandeln wollen und haben direkt angefangen, uns ein Konzept zu überlegen…

…wenn du mehr über unser Konzept erfahren möchtest, und auch Teil des Projektes sein willst, schreib uns eine Mail oder SMS.

Good to know
Unser Projekt wird von einem Kameramann einer Filmproduktionsfirma aus München begleitet. Es ist aber niemand verpflichtet, vor der Kamera zu stehen!
Eine Aufwandsentschädigung können wir leider nicht stellen, da wir selbst arme Studentinnen sind 😉 Alles ist auf freiwilliger Basis.

 

Nicole Reubert:
nicole.reubert (at) erziehung.uni-giessen.de
Sylvia Papenheim:
sylvia.papenheim (at) erziehung.uni-giessen.de

 

Musik-Uni-Projekt mit Gehörlosen
Musik-Uni-Projekt mit Gehörlosen

 

Wieder ich – ich finde die Idee der beiden Studentinnen richtig gut und freue mich, wenn sich einige von uns bereit erklären, bei ihrem Musik-Projekt mit teilzunehmen! Es werden mit Sicherheit einige Erkenntnisse „ans Tagelicht“ kommen, die uns Hörgeschädigten sowohl auch den Hörenden zugute kommen.

 

Eure Gehörlosbloggerin

Musik für Gehörlose fühlbar machen mit Sound Shirt

Musik für Gehörlose fühlbar machen mit Sound Shirt

 

Ich bin kürzlich auf ein hochinteressantes Video gestoßen, in dem die Junge Symphoniker Hamburg ihr Sound Shirt für Gehörlose vorstellen:

 

Im Video beschreiben Junge Symphoniker Hamburg das Sound Shirt, was es für Gehörlose alles drauf hat:

  • 6 Monate Entwicklungszeit für das Sound Shirt
  • Eine tragbare Technologie, mit der Gehörlose die Musik auf einem Konzert erleben können
  • 16 Motoren im Sound Shirt
  • Die Konzertmusik wird über die Mikrofone per Software an das Sound Shirt übermittelt
  • So ist z.B. Bass im Bauch und Geigenmusik an den Armen zu spüren
  • Gehörlose, die das Sound Shirt testen, sind sichtlich berührt von ihren Musik-Empfindungen

Diese Technik in dem Sound Shirt hat mich richtig neugierig gemacht und ich bin auf diese Webseite gekommen:

Sound Shirt

Dort habe ich mich sofort eingetragen, da ich großes Interesse habe, dieses Sound Shirt bei einem Konzert der Jungen Symphoniker Hamburg auszuprobieren! Auf dieser Webseite wird auch bildlich ausführlich gezeigt, wo genau die Motoren angebracht wurden und wie die Übertragung der Musik abläuft.

Ah ja, am Ende des Videos sagt die gehörlose Tänzerin Kassandra Wedel noch: „Jeder Gehörlose sollte das einmal erleben.“

Da bin ich aber mal sehr gespannt, wenn ich nach Hamburg zum Konzert der Jungen Symphoniker Hamburg hinfahre und mittels Sound Shirt die klassische Musik am Körper erlebe.

Dass ich dabei auch was anderes spüren kann, also nicht nur den Bass, sondern auch die schönen klaren hohen Töne. Wenn die Musik laut ist, spüre ich am ehesten den Bass und die tiefen Töne, jedoch keine hohen Töne. Aber diese hohen Töne sind genauso wichtig und ich hoffe, diese beim Sound Shirt zu erfahren!

Genauso wäre es toll, wenn man solch ein Sound Shirt für Zuhause haben kann, fürs eigene Heimkino 🙂 Was meint Ihr dazu?

Eure Gehörlosbloggerin

Musik untertiteln für gehörlose Menschen

Musik untertiteln für gehörlose Menschen

 

Ich bin kürzlich auf einen hochinteressanten Artikel  „Musik in meinen Augen… Förder Musik in Untertitelung für Gehörlose und Schwerhörige“ von der Professorin und Autorin Josélia Neves aus dem Jahr 2010 gestoßen.

Josélia Neves
Professorin Josélia Neves

Die Professorin Josélia Neves (Portugal) entwickelt seit 2000 Projekte im Bereich der behindertengerechten Kommunikation. Unter anderem Lösungsfindungen im Rahmen der Untertitelung für gehörlose und schwerhörige Menschen.

Den Text in portugiesischer Sprache habe ich vom „Onkel Google“ auf Deutsch übersetzen lassen und hier unten ohne Korrektur eingefügt. Es ist ein sehr langer Vortrag und ich bin mir sicher, dass dieser den Dienstleistern in Sachen Untertitel auch nochmal gute Anregungen gibt, die Musik für gehörlose und schwerhörige Menschen zu untertiteln.

Man glaubt als Hörender oft, die Musik wäre den gehörlosen und schwerhörigen Menschen nicht wichtig. Aber das ist glatt der Gegenteil und das wird in diesem folgendem Vortrag sehr gut verdeutlicht und die Lösungen dazu beschrieben:

Übersetzung

„Musik in meinen Augen… Förder Musik in Untertitelung für Gehörlose und Schwerhörige:

 

Zusammenfassung

Die Fähigkeit von gehörlosen Menschen haben zu verarbeiten die Musik ist besser als die mit diesem Prozess Rede denn Musik wird aus mehreren Komponenten – Melodie und Rhythmus und oft Worte -, das auch von denen, die nicht aus diesem gesammelten Umgebungsbedingungen hören erfasst werden können angemessen. Es wird festgestellt, dass viele Menschen, die die menschliche Stimme nicht hören können, kann den Rhythmus und Vibrationen, und die Töne bei niedrigeren Frequenzen percecionar. Dieses Hörerlebnis tritt im ganzen Körper, sitzen auf der Haut, Muskeln und Knochen und Prozesse im Gehirn und Seele. Und die Musik bietet mehr als ein ästhetisches oder Freizeit-Erlebnis … es bringt sich therapeutische Kraft, Erinnerungen, persönliche Geschichten, Menschen und Räume und wichtige Momente im Leben der Menschen und der Völker. Mit ihm macht Geschichte und Geschichten erzählen – Vermögenswerte, die alle haben das Recht – auch diejenigen, die nicht durch das Hörgerät hören können.Diese Menschen werden auch weiterhin „Kultur Hören“ und eine auditive Gedächtnis, die nicht unbedingt sensorische haben. In diesem Artikel spiegelt vor allem auf die Rolle der Musik in filmische Konstrukt und wird als Möglichkeiten, „Hören“ Soundtrack, durch das Lesen zu fördern Untertitel wider. Dieser Aufwand ist zu sehen, durch die Analyse der Film-Untertitel „Déjà vu“ (2006) Tony Scott erreicht.

Jeder beobachtete die Eröffnungs- und Schlussfeier der 2008 in Peking Paralympics oder ein Konzert der Schlagzeugerin Evelyn Glennie, der japanischen Popstar Ayumi Hamasaki oder von der Opernsängerin Janine Roebuck wird, dass Musik zustimmen kann und ist Teil der das Leben vieler Gehörlose Menschen auf der ganzen Welt. Ein schnelles Eindringen in das Deaf Welt zu zeigen, dass Musik ist viel wichtiger im Leben der Gehörlosen als es zugetraut. Musik kann „gehört“ werden in vielfältiger Weise und medizinische und soziologische Berichte (Sandberg 1954 Solarplexus 1990 Darrow 1993 Sacks 1990) beweisen, dass die Welt der Gehörlosen ist alles andere als still. Es ist viel lebendiger als bei vielen Gehör Menschen, weil Ton wird in der Intensität mit allen Sinnen in verstärkten Versionen von welchem ​​Zuhörer nehmen in erster Linie durch ihre Gehörgerät wahrgenommen wird. Laborit (1998: 17) beschreibt ihre kinästhetische Ansicht von Musik auf die folgende Weise: „Musik ist ein Regenbogen der vibrierenden Farben. Es ist eine Sprache jenseits von Worten. Es ist universell. Die schönste Form der Kunst, die vorhanden ist. Es ist in der Lage, den menschlichen Körper physisch vibrieren „Die“ auditive Natur „solcher Schwingungen ist wissenschaftlich durch Assistant Professor für Radiologie an der Universität von Washington, Dr. Dean Shibata, der (in der Universität von Washington 2001) dieser bezeugt bewährt.:

Gehörlose Menschen spüren Schwingungen in dem Teil des Gehirns, die andere Leute für die Anhörung – die erklären, wie taube Musiker Musik spüren, hilft und wie taube Menschen können Konzerte und andere Musikveranstaltungen zu genießen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Gehörlose Erfahrung Menschen haben, wenn „Gefühl“ Musik ist ähnlich wie die Erfahrung anderen Menschen haben, wenn Musik zu hören. Ist die Wahrnehmung der musikalischen Schwingungen, die durch Gehörlose wahrscheinlich genauso real wie die entsprechenden Sounds, da sie letztlich in der gleichen Teil des Gehirns verarbeitet.

Die Möglichkeit, dass gehörlose Menschen, die Musik legt sie einen Vorteil in Bezug auf die Sprache zu verarbeiten. Es wird oft festgestellt, dass Menschen, die nicht hören können Sprach können Musik hören, weil die meisten Musikinstrumente in die niedrigen Tonfrequenzen, die leichter zu holen als die höheren Tonfrequenzen in Rede verwendet werden, sind zu fallen. Petit (2003), die mit Musik in der tauben Ausbildung arbeitet, trägt diese nach vorne durch die Ermittlung, dass „der beiden wichtigsten Elemente der Musik, Melodie und Rhythmus, sie [die gehörlose Kinder] könnte durchaus die zweite, mit anderen Worten zu verstehen, sie haben könnte Zugang zu 50% der Musik und, wenn man bedenkt, dass in einigen Kulturen Rhythmus selbst ist ein künstlerischer Ausdruck, gibt es einen großen Bereich zu tun Musik Arbeit mit gehörlosen Schülern „.

Diese Fähigkeit, dass gehörlose Menschen haben, greifen Sie zum Klang der Musik physisch wäre an sich schon Grund genug für all diejenigen, die in den Bereich der Barrierefreiheit Services für Gehörlose und Untertitler insbesondere ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Musik zu bezahlen .

Es gibt allerdings auch noch andere gute Gründe, diese Frage weiter zu drücken: Musik ist mehr als etwas, das Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verarbeiten. Musik spielt eine wichtige Rolle in der Kennungsmarken bedeutende Erfahrungen und Bereiche im Leben der Menschen. Lieder und Melodien haben ein gemeinsames Leben, das außerhalb ihrer kompositorischen Existenz geht. Wie andere Leute, taub und besonders spät taub Menschen weiterhin zu „hören“, Musik es im Zusammenhang mit früheren Erfahrungen. Burke (2008) bezeugt gerade dieses:

Wenn ich viel älter, wenn ich überhaupt Musik zu hören in meinem Ohr, es wird wahrscheinlich sein „Do, re, mi.“ Das ist der Song, der mit mir in der Kindheit stecken, aus Sound of Music. Ältere Menschen, die ihr Gehör verlieren (im Gegensatz zu denen von uns, die unser ganzes Leben taub sind), allgemein erleben Sie das Gefühl von Musik zu hören in den Ohren, in der Regel Songs / Musik, die sie von früher im Leben zu erinnern.

Unter Hinweis auf Musik kann bedeuten, die Erinnerung an seine Texte, sein Tempo und Melodie, oder einfach den Kontext, in dem es erlebt wurde. Film ist häufig der Kontext, der unvergesslichen Musik trägt, wie es im obigen Fall. Klassiker wie Dr. Jivago (1965), 2001: Odyssee im Weltraum (1968) oder Chariots of Fire (1981), um nur einige zu nennen, haben in der Zeit viel aufgrund ihrer Ohr lebten Fang Partituren so dass es auf der Hand, dass eine solide, und Musik im Besonderen, ist eines der wichtigsten Elemente in der Filmproduktion.

Nach Blandford et al. (2001: 156), die primäre Funktion der Musik im Film ist es, emotionale Unterstützung, um die Geschichte, ein Begriff, der von Kivy (1997: 322) geteilt wird, bereitzustellen. „Musik wärmt das emotionale Klima“, der betont, dass die Übernahme einer anderen Perspektive , Gorbman (1987: 2,3) der Auffassung, dass „Musik Hähne tief in der kulturellen Codes, die ihm reiche kulturelle Vereine und potenzielle Bedeutung, eine“ wahre Sprache „, die wesentlich zur Gesamtbedeutung eines Films beitragen können“. Monaco (1977: 182) fasst das Problem, indem sie die gesamte Tonspur als ein und spricht von der kompositorischen Zusammenspiel von Ton in Filmen mit den Worten, dass „es macht keinen Unterschied, ob es sich um Sprache, Musik oder Umgebungsgeräusch zu tun : alle drei sind manchmal unterschiedlich parallel oder counterpunctual, tatsächliche oder kommen, synchron oder asynchron „, und es ist in diesem Zusammenspiel, dass filmische Bedeutung wächst über die Bilder und das ganze wird künstlerisch ausdrucksvoll.

Man könnte so zu platzieren Musik zu den reichsten der filmischen Codes und unter denen, die besondere interpretative Fähigkeiten sowohl auf Seiten der Film-Beobachter und vor allem auf die von Linguisten, die im Bereich verdienen. Im Zusammenhang mit der Untertitelung, und um sprachliche Übertragung von akustischen Nachrichten gehen, Übersetzer müssen sensibel auf dieses Zusammenspiel von Bildern, Sprache, Klang und Musik zu sein, um in der Lage, ihnen innewohnenden Nachrichten zu decodieren und um eine angemessene und ausdrucksstarke Lösungen zu finden , solche Empfindungen verbal zu vermitteln.(: 6 1958), „den gleichen Zweck in der neuen Sprache wie das Original hat in der Sprache, in der es geschrieben wurde erfüllt“ Dabei werden sie am besten Übersetzung möglich, die, zu zitieren Forster Ziel werden. Wenn wir diesen Gedanken auf den Kontext der Ton übertragen und sicherzustellen, dass der Musik im besonderen, werden Untertitel müssen, um den Zweck der akustischen Komponente des audiovisuellen Text in allen ihren Auswirkungen zu dienen.

Obwohl es unter Umständen schwierig, Worte, die vollständig das expressive Kraft der Sound zu finden, sollte der Übersetzer arbeitet an SDH versuchen, gleichwertigen narrative und ästhetische Effekte, die Menschen, die Sound noch nie wahrgenommen haben könnte sinnvoll sein, produzieren wird. Aber am wichtigsten von allen, Übersetzer benötigen, um zu sehen, wie diese Elemente mit dem Rest der filmischen Codes zu interagieren, die explizit oder implizit Modifizieren des Ganzen, das mehr als die Summe von Sprache, Bild und Ton ist. Sie müssen auf jede Nuance hören und zu decodieren, jede einzelne Nachricht zu, so dass vorsätzliche Wirkungen können so vollständig wie möglich gefördert werden.

Durch unterschiedliche, aber gleichwertige Lösungen zu finden, um die akustischen Nachrichten im ursprünglichen Text zu machen, wird Übersetzer müssen auch einen Weg zu finden, um diese Informationen zu mischen natürlich mit der visuellen Komponente des noch vorhandenen ursprünglichen Text, aber gewährleistet ist, dass alles, was geschrieben in den Untertiteln Sinn macht und somit relevant, um ihre Empfänger. Im SDH Dieses Gleichgewicht ist schwer zu erreichen. Übersetzen kontextuell vorkommenden Ton und Musik in die Schriftsprache wird Transcoding-Know-how, das die Übersetzer zwischen der beabsichtigten Bedeutung der akustischen Meldungen, deren Funktion in den Text und die Wirkung jeder Wiedergabe kann auf der gehörlosen Zuschauer produzieren ziehen wird verlangen. Das Erreichen von dem, was Nida ruft ein „natürlicher Wiedergabe“ (2000 [1964]: 136) wird eine schwierige Aufgabe sein, vor allem, weil Relevanz Rezeptor gebunden ist, und die meisten Übersetzer tut SDH selten wirklich soziokulturellen Kontext ihre Empfänger „zu verstehen. Nida (ebd.) Stellt klar, was dieser „natürlichen“ Renderings erwartet damit, dass sie „muss passen (1), die den Rezeptor Sprache und Kultur als Ganzes, (2) der Kontext der bestimmte Nachricht, und (3) der Rezeptor -language Publikum „. Die ganze Konzentration ist auf jeden Fall auf dem Weg die Empfänger wahrnehmen, die Nachricht und viel weniger auf dem Weg, dass Meldung ähnelt dem Original.

Wenn man all die oben genannten über die Bedeutung der Musik im Leben der Menschen und ihre Bedeutung bei der Herstellung von audiovisuellen Texten und Filmen vor allem, ist es klar, dass bei der Frage der Untertitelung für Gehörlose und Schwerhörige (SDH ) sollte besondere Aufmerksamkeit verdienen.Alle Wissenschaftler und Fachleute auf dem Gebiet zu rechtfertigen die Aufnahme von Informationen zu Soundeffekte und Musik in SDH auf der Prämisse, dass, anders, die Menschen mit Taubheit würde auf wichtige akustische Informationen verpassen. Alle Richtlinien und Verhaltenskodizes enthalten Empfehlungen in diesem Sinne. Sorgfältige Analysen der tatsächlichen Untertiteln auf dem Bildschirm zeigen jedoch, dass das Thema ist komplex und nur teilweise in Angriff genommen. Theoretische Arbeiten auf SDH echo diese Komplexität nur zu berühren, auf die Sache, ohne in Spezifitäten. Im Großen und Ganzen, was man zu entnehmen ist, dass Übersetzer und Gelehrten der Übersetzung sind mehr bewusst, die Übertragung, die auf sprachlicher Ebene als auf einer semiotischen Ebene auftritt. Sie wissen auch, dass die Transcodierung von akustischen Zeichen und Musik im Besonderen, in visuelle (verbal oder iconic) Zeichen fordert spezifische interpretative Fähigkeiten, die entwickelt werden müssen. Im Anschluss an die Übersetzung Worten wird Übersetzer müssen zu interpretieren, was geht ungesagt und kann nur wahrgenommen werden. Wie Poesie, Klang und Musik müssen, um gefühlt zu übersetzenden und einmal spürte, müssen sie als unterschiedliche Zeichen, die in visuelle Anzeichen einer äquivalenten Effekte-neu kodifiziert werden müssen verstanden werden. Da die Übersetzer arbeiten an SDH müssen darlegen, was sie in unterschwelliger Weise wahrnehmen, dass der Übersetzungsprozess Soundeffekte und Musik in Untertiteln dauert vielleicht als eine Instanz der exegetischen Übersetzung, Hervey und Higgins (1992: 50) gesehen werden prüfen, um eine zu sein „Stil der Übersetzung, in dem der TT drückt und erläutert zusätzliche Details, die nicht explizit in der ST transportiert werden“, oder mit anderen Worten, in dem „die TT ist, zur gleichen Zeit wird eine Erweiterung und Erläuterung der Inhalt des ST „.

Wie es mit dem Rest der Soundeffekte, müssen Entscheidungen auf, wie man Musik in Form von Untertiteln vermitteln werden. Auch hier Richtlinien und der Praxis zeigen, dass selbst dann, wenn das Thema ist explizit auf Papier angesprochen, ist die tatsächliche Darstellung der Informationen auf dem Bildschirm weniger systematisch.

1. Codes und Konventionen

Eine Analyse der 15 in-house-Richtlinien in verschiedenen Ländern und für verschiedene Medien (Kino, TV und DVD-Märkte) (Neves 2005) verwendet werden, zeigt, dass Musik systematisch einbezogen als eines der Elemente, die in Untertiteln gefördert werden. Die meisten Indikationen, jedoch beziehen sich auf technische Parameter wie Farbe, Schriftart, Positionierung oder Format. Eine parallele Analyse der in verschiedenen Medien und in verschiedenen europäischen Ländern verwendeten Konventionen zeigt auch, dass in der Praxis die Musik nur im Untertitel angedeutet.

Man könnte gängige Praxis in einem halben Dutzend Übereinkommen zusammenzufassen. Die meiste Zeit wird Information über Musik auf ein Minimum reduziert und die Mehrzahl der Etiketten vorgesehen sind einfache Hinweise auf das Vorliegen von Musik.

Manchmal werden thematische Stücke als solche identifiziert und es wird manchmal festgestellt, dass Texte enthalten sind, insbesondere im Fall von Musicals oder wenn explizit die für die Handlung.

Eine der Empfehlungen in Richtlinien rezidivierenden ist die Aufnahme von einem Symbol, um die Existenz von entsprechenden Musik anzuzeigen. Viele Untertitelung Systeme nicht für die Aufnahme von Musiknoten ermöglichen [♫] oder [♪] wie in Richtlinien vorgeschlagen, so ist es üblich, eine scharfe Zeichen [♯] Einführung von Informationen über Musik und Liedtexte zu finden ist.

Auf weniger häufig Gelegenheiten, voll Identifizierung oder kurze Erläuterungen zu finden sind:

Bleibt die Frage: „Wie viel ist in der Tat, in dieser fast telegrafische Untertitel gegeben, und was sonst noch getan werden, um Musik, um gehörlosen Zuschauern vermitteln zu werden?“

2. Eine vorläufige Vorschlag für einen neuen Ansatz für die Untertitelung Musik

Eine utopische (auch wenn technisch möglich) Annäherung an die Sache vielleicht vorstellen bietet multi-sensorische Lösungen für den Transport von Filmton und Musik, um Kinogänger, unter denen gehörlosen Zuschauern natürlich einbezogen werden. 4D-Kino wird sicherlich die Mittel, um akustische Nachrichten in multisensorischen Codes, setzt auf technische Geräte zu übertragen, um mehrere Empfindungen zu erzeugen (durch Sitzbewegung, Vibration, die Manipulation der Sitztemperatur und Gesamt atmosphärischen Bedingungen, unter anderen). Solche Lösungen sind jedoch vielversprechend, sind weit über die in demokratischen Medien wie Fernsehen und DVD-Möglichkeiten, auch in ihren am weitesten fortgeschrittenen Formaten.

Es mag zutreffen, dass die neuen Technologien in fortgeschrittenen iDTV oder Blu-ray-DVDs verwendet wird, kann eine neue Reihe von technischen Lösungen, die vorteilhaft verwendet werden, um vorliegende Untertitelung Standards zu verbessern sein kann bieten, aber diese werden nur von geringem Nutzen sein, wenn diejenigen, die Bereitstellung Erreichbarkeit Dienstleistungen um gehörlosen Zuschauer nicht die volle Bedeutung der Musik zu erfassen, um sie in das, was technischen Mittel verfügbar sein könnten übertragen. Technologie allein nicht reagieren, wenn diejenigen, die Erbringung der Dienstleistung nicht über ein klares Verständnis von der Rolle (n), Klang und Musik Spielanteile in der audiovisuellen Text und / oder nicht meistern intersemiotischer Übersetzungstechniken, die in nicht-akustische Förder ausreichend aktiviert werden kann von akustischen Meldungen. Aufbauend auf, was für die Ausbildung von Untertitler Arbeit in SDH über die Notwendigkeit postuliert die Bedeutung der Ton im Film (Neves 2008), um zu verstehen, und wenn wir uns auf den Transport von Musik über Untertitel zu konzentrieren sind, könnte es nützlich sein, um zurückzukehren was Filmemacher machen Musik.

Sonnenschein (2001: 155) ordentlich kategorisiert Musik in Film in vier Funktionen:

  • Emotional Signifier – führt uns in die Scheinwelt des Films. Es ermöglicht uns, die unsichtbar und unhörbar, die geistige und die emotionalen Prozesse der Charaktere porträtiert spüren.
  • Kontinuität – ein Gefühl der Kontinuität beibehalten wird, wenn Musik über räumlich diskontinuierlich Aufnahmen gespielt.
  • Narrative Cueing – Musik hilft das Publikum orientieren auf die Einstellung, Zeichen und Erzählveranstaltungen und bietet einen bestimmten Standpunkt darlegen.
  • Narrative Einheit – Musik kann in der formalen Einheit des Films durch den Einsatz von Wiederholung, Variation, und Kontrapunkt zu unterstützen und unterstützt damit die Erzählung als auch.

Wenn Untertitler halten diese Aspekte – emotionale Bedeutung, Rolle in der Kontinuität, narrative Cueing (Zeit, Raum, Aussichtspunkt) und narrative Einheit – im Hinterkopf, während der Analyse Film, Erstellen von Untertiteln, vielleicht werden sie kommen mit reicher Untertitel, die gehörlose Zuschauer helfen „sehen“ Musik und ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Funktionen oder sogar verbessern ihre selektive / Rest Hörvermögen (n). Wenn sie auch berücksichtigen, dass Musik eine überzeugende Atmosphäre von Zeit und Ort zu erstellen und wenn sie einen Weg, um die explizit oder implizit vorgeschlagen Sehenswürdigkeiten vermitteln zu finden sind, können sie auf die Förderung eine andere Art von „Hören“ beitragen, in der Erkenntnis eines eingebettet und Kultur. Dies ist keineswegs eine leichte Aufgabe. Es impliziert, dass Untertitler haben hoch kompetenten Hörverständnis erworben oder auch Musik-Decodierung Wissen, das noch nicht so wichtig in subtitler Trainingsprogramme zu sehen sind und nur natürlich zu den wenigen, die Untertitler persönlichen musikalischen Fähigkeiten oder Bildung haben könnte kommen, entwickelt.

Musik spielt eine so wichtige Rolle in Film, könnte man sich fragen, warum es nicht besonderes Interesse unter mehr Übersetzer und Wissenschaftler, die im Bereich gewonnen. Die Antwort könnte in der Tatsache, dass offenbar Musik außerhalb der Sphäre der Sprache fällt oder dass man braucht spezialisierte Kenntnisse oder Fertigkeiten zu nähern gefunden werden. Beide Überzeugungen sind nicht ganz richtig. Alle Übersetzer wirklich brauchen, ist etwas Mühe in das Verständnis der Rolle, die Musik spielt in der Arbeit, die sie Untertitelung sind und während andere multi-sensorische Lösungen sind nicht überall verfügbar, Worte, um es transportieren zu finden, wann immer es ist offensichtlich relevant für die Handlung setzen.

3. Deja Vu ist 8 Minuten Eröffnungssequenz

Ein praktisches Beispiel dafür, was gerade gesagt wurde vielleicht in der Analyse des 8 Minuten lange Eröffnungssequenz von Tony Scotts Thriller Deja Vu (2006), in der Denzel Washington spielt die Rolle des Doug Carlin, ein ATF-Agent, der ist zu haben in, um eine Explosion auf einer Fähre, die das Leben von Hunderten von Soldaten und ihre Familien nahmen untersuchen gebracht. Der Film ist in der Umgebung von Doug Carlin Versuch, die Verbrechen aufzudecken und zu vermeiden, die Tragödie, indem Sie vor und zurück in der Zeit dank einer Geheimdiensteinrichtung gebaut. Diese komplexe Zeit-Paradoxon geben dem Film einen Science-Fiction-Dimension Verflechtung vier verschiedenen Zeitlinien in dem, was ist eine ziemlich komplexe und beunruhigende Erzählung. Trotz der abweichenden Bewertungen, die sich von der Qualifikation den Film als sehr gut bis sehr schlecht reichen, ist es sicherlich ein Beispiel, wie Musik und Soundeffekte haben zum Aufbau dieser komplexen Erzähl beigetragen.

Die Eröffnungssequenz ist minutiös orchestriert, um (Hören) die Zuschauer mit einer Reihe von Erzählungen, die stark von Sound eingebaut und Musik im Besonderen, die ein interessantes Spiel mit den visuellen Hinweisen spielt bereitzustellen. Eine genaue Analyse dieser Sequenz, wie sie in das DVD-Format, mit Englisch SDH kommt, erlaubt es, alle theoretische Formulierungen in diesem Papier festgelegt in den Fokus gestellt.

Wenn wir zu beobachten, die Sequenz mit der Tonspur weg sind, beginnen wir durch den Anblick der Vorspann, zunächst eine animierte Präsentation des Logos von Touchstone Pictures, dann ist der Bruckheimer Films, dass die Audio-Beschreiber, sagt „eine Ansicht zu sein, die Straße vor meinem Fahrzeug mit Geschwindigkeit auf einer Wüstenstraße. Die Szene geht in umgekehrter dann wiederholt sich. Blitz in einen Baum am Straßenrand und der Baum in die Blatt kommt. „Der Film selbst beginnt dann mit dem Vorspann Verflechtung mit den ersten Szenen. Die ersten 4 Minuten sind eine Folge von Bildern darstellt, was scheint, ein freudiger Moment mit Jugendlichen feiert sein, Soldaten, die an Bord der Algiers Ferry, entweder als Gruppen von fröhlichen jungen Burschen oder mit ihren Freundinnen oder Familien. Die Atmosphäre scheint unbeschwert und voller Energie und sehr feierlich zu sein. Auch die Bilder in Zeitlupe erscheinen, damit wir über die Freude derer Einsteigen in das Boot zu wohnen. Wir sind bei einer Aussicht auf den Hafen und das Schiff durch die verschiedenen Winkel und auch wenn die beiden Teile des Bootes (das Oberdeck mit den Menschen und das untere Deck mit den Autos) dargestellt sind, scheint alles in Richtung der Aufregung der Ausgangs konvergieren off auf einer regulären Fahrt. Ein erster Hinweis auf Störungen kommt, wenn ein kleines Mädchen können ihre Puppe in geschüttelt Wasser fallen, aber auch das wird durch den Rest der Bilder, die die Begeisterung aller, die an Bord gespielt.

Bilder schaffen ein Gegenzeitigen Effekt, wenn die Kamera Schnitte zwischen dem oberen und dem unteren Deck. Nur der Gesichtsausdruck der Fähre Hand zeigt jedoch einige Anzeichen von Besorgnis. Wie hatte mit Folge Minuten der Puppe vorgekommen, das ist zu den von der fröhlichen Atmosphäre, die mit der Blaskapelle zu spielen und die Gesamt spielerische und entspannte Atmosphäre, die von der Plattform oben angegeben wird, stammt gespielt. Die Veranstaltung wird von etwas falsch an, wenn wir in der Nähe ups der Schlüssel hängt in der Lkw-gegeben deutete an, auf die die Fähre Hand hatte angezogen wurden und dass eines fehlenden Nummernschild. Der Raum, der zwischen der Nahaufnahme von Explosivstoffen und die Explosion selbst geht, ist gerade genug für den Betrachter nicht überrascht werden, wenn das Boot wird in Stücke gerissen. Events werden nacheinander gezeigt und es besteht kein wirkliches Gefühl der crescendo, auch wenn Spannung tut bauen ein wenig wie wir folgen den Bewegungen im Deck unten. Die, die den Explosions folgt Minute mit visuelle Spannung, die mit der Ankunft der ATF-Agenten, die mit der Nähe Kameraaufnahmen im Gegensatz zu den Szenen um ihn herum, die vor allem in mittel- bis lang Aufnahmen gezeigt angezeigt wird gebrochen werden scheint gefüllt. Die Kamera nimmt in Kürze auf Sicht des Agenten, wie sie prüft das Katastrophengebiet. Emotionale Intensität wird durch eine Reihe von Zeitlupen-Sequenzen, die durch Gedanken der Hauptfigur gefahren werden scheinen gegeben.

Wenn wir jetzt sind, durch die gleichen Anfangs 8 Minuten mit Ton alleine zu machen, wir sind eine ganz andere Geschichte gegeben. Die Eröffnungssequenz von Déjà Vu ist stark durch zwei Stücke von Originalpartituren gehalten, „Algiers Ferry“ (03.06 Uhr) und „The Aftermath“ (04.30 Uhr), zusammensetzt und Harry Gregson-Williams durchgeführt, die geschnitten werden, zu Zeiten, um zwei weitere Stücke, die traditionelle „The Saints Go Marching In“ und The Beach Boys „Do not Worry Baby“. Die Qualität der ursprünglichen Stücke ist traurig und romantisch mit einem leicht noirish Kante. Zunächst ein sanfter Klavierklang bricht das Schweigen und ein paar hohen schrillen Gesang Frau mit ihm interagieren, während fast undeutlich Menge Geräusche machen ihren Weg in die Geräuschkulisse. Der Rhythmus aufnimmt, um so auf den Klang eines Nebelhorns, die von einem rhythmischen, auch wenn unsicher thumping folgt zu geben, wie eine gedämpfte Herzschlag. Verschiedene Sound-Effekte zu interagieren mit der Musik was auf eine geografische Einstellung, die die Hektik eines geschäftigen Ort, an dem Menschen, Autos und Möwen und ein Schiff einzuberufen beinhaltet. Es gibt nicht viele Sprachleitungen in den ersten 3 Minuten (zunächst eine männliche Stimme sagen: „lassen Sie uns diese Jungen, die Partei“ und später ein Kind schreien „Mama“). Die plötzliche Einführung einer jazzy „When the Saints Go Marching In“ bricht die unten Ton Atmosphäre und verleiht ihm einen herzhaften Lift, der wird dann durch eine Radiosendung der Einführung des 1964 Pop-Song „Do not Cry Baby“ von The Beach Boys entnommen . In der nächsten Minute ist ein Kommen und Gehen zwischen diesen beiden Songs mit einer ungeraden Zeile der Rede. Eine Explosion kommt nach einer eindringlichen tickendes Geräusch und zum Schweigen bringt alle Musik. Das, das ist von Soundeffekten, die von Gefahr und Angst und sprechen bewohnt folgt Minute Klänge des Meeres und des regen. Das nächste Thema, „The Aftermath“, kriecht in unterstreicht die Klänge einer Katastrophengebiet mit Schreie, Sirenen, Chopper und Schreie der Menschen geschrieben. Die Musik nimmt den zuvor hörte Trommeln Herzschlag-Sound und matt Saiten erzeugen ein traurigen Atmosphäre. Die Musik ist düster, auch wenn rhythmische und fügt sich in die Sound-Effekte (zB ein Handy-Klingeln), als ob unterstreicht sie mit einem tragischen Ton.

Wenn noch eine andere Übung ist, durchgeführt werden, wo die Bilder mit SDH allein folgte, ist nur wenig zu den visuellen Hinweisen in den 17 Untertiteln, die angezeigt werden in diesen ersten 8 Minuten zugegeben. Gehörlose Menschen beobachten im Grunde erhalten die zusätzlichen Informationen der Sprachleitungen, die alle in Ton mit den Bildern sind und die ungeraden Untertitel zu wichtigen Sound-Effekte. Alles, was über die Musik gegeben ist der Titel der beiden bekannte Songs „Als die Heiligen kommen Marching in“ und „Do not Worry Baby“.

Durch die Behandlung des Films durch das Bild oder allein durch Klang, kann man denken, das sind zwei völlig verschiedene Geschichten. Zumindest so weit wie die anfänglichen 4 Minuten betreffenden Bild und Ton erzählen von verschiedenen Märchen sind. Wenn wir gemeinsam zusammen zu bringen alle Teile und lesen Sie sie in ihrem Zusammenspiel, wir kommen mit einer etwas neuen Geschichte. Soundeffekte und Bild scheinen die „verräterische“ Spiel, in dem man die anderen unterstreicht und beide synchron, sprechen von der gleichen Sache zu spielen. Wo die Gleichung ändert, ist, wenn wir zählen die Partitur (n) und passen sie sowohl gegen den Bildern und den Soundeffekten. (156 2001) als „anempatheic Musik“, in dem die Musik fast ironisch widerspricht, was auf dem Bildschirm zu sehen Es könnten wir einen Fall von dem, was Sonnenschein finden.

Ziemlich viel hat zu Gregson-Williams ‚Partituren in Déjà Vu geschrieben worden. Eine Überprüfung auf iTunes (http://ax.itunes.apple.com) lautet:

Seine Umsetzung von großer Umgebungs Violinen und Synthesizer-Sounds, und die Kombination mit seiner Unterschrift Percussions und eingängige Soundeffekte machen ihn ein Künstler, der sich auf seinem eigenen steht. Sie können die Spannung der einzelnen Songs zu fühlen, und wenn man den Film gesehen haben, erinnern, die Intensität und die Stimmungen, die jeder gesehen [sic] bringt.

Dieser Kommentar kapselt genau das, was Gregson-Williams ‚Musik erinnert an den Film, „Spannung, Intensität und Stimmung“, die mit dem Gegenzeitigen Wirkung die bekannten Songs („Als die Heiligen kommen Marching in“ und „Do not Worry erhöht werden Baby „) zu bringen, um den Film. Mit anderen Worten, kann es sinnvoll zu sehen, wie jedes der Musikstücke bezieht sich auf das Bild und Sound-Effekte an jedem Punkt und wie sie untereinander interagieren.

Ein detaillierter Blick auf die Art und Weise Musik in diesem Film in Bezug auf Bild (in der Audio-Beschreibung beschrieben) verwendet werden, und Sound-Effekte und sogar an die SDH-Untertitel in der DVD-Version zur Verfügung gestellt (siehe Anhang) zeigt, wie wenig wurde bei der Herstellung genommen der Film zugänglich gehörlosen Zuschauern und wie viel mehr getan werden könnte, um ein wenig mehr von der Erzählung Wert ihrer Musik hat übermitteln werden. Der Verweis auf die Musik sind wir in Untertiteln gegebenen 3, 8 und 10 scheinen eher unzureichend, wenn wir die folgende Rechnung:

Musik ist in dem Film, noch bevor das erste Bild erscheint vor. In der Tat wirkt die Titelmusik mit der kurze Animation, die das Logo der Bruckheimer Films, noch bevor die Erzählung beginnt führt. Die Musik zieht die Animation in den Film als visuelle Metapher Einkapseln der Zeit Biege Erfahrung der Film dreht sich alles um. Das erste Klavier-Anmerkungen zu hören sind leicht aber traurig werden und setzt die Film off auf einem düsteren Note. Die Stimmung ist dunkel und tragisch von Anfang an und scheint völlig aus der Rolle, wenn es gegen den hellen, glücklichen Bilder gehört. Von Anfang an hören die Zuschauer wissen, dass es etwas nicht ganz richtig in der gesamten visuellen Umgebung. Diese können gehörlose Zuschauer nicht abholen, weil alle visuellen Hinweisen erzählen eine glückliche Geschichte. Hier und an anderen Stellen in dem Film, es könnte sinnvoll sein, einen Untertitel oder zwei Anspielungen auf die Stimmung der Zähler pünktliche Musik bringt auf den Film fallen. Jedes Mal, wenn die Musik variiert, um die Stimmung zu ändern, sollte dies ebenfalls angegeben werden, wie es der Fall des hämmernden Herz beatlike Rhythmus, wie die Visuals in einem Crescendo Hervorhebung Freude der Menschen zu bewegen kommt. Nicht zu erwähnen, die ursprüngliche Note überhaupt verlässt gehörlosen Zuschauer mit einer weiteren Vakuum: die Einführung von „When the Saints kommen Marching In“ hat keinen wirklichen Einfluss. Es ist im Einklang mit dem Bild, und nur das kulturelle Element, das ist nicht, dass starke fügt. Auch wenn es den amerikanischen Geist, die offensichtlich in den Soldaten und Matrosen wir sehen in den Bildern vorhanden ist, unterstreichen, ist es in Ton mit dem Kontext für die meisten Blaskapellen wird dieses Lied zu spielen.Die subtitler tut gut in der Einführung der Untertitel, wenn der Song kommt auf, aber dann gibt es keine andere Verweis auf sie, wenn sie zurück kommt wieder und interagiert mit Gesang der Beach Boys „in der Katze und Maus Verfolgungsjagd zwischen Glückseligkeit im Oberdeck und in der Nähe von Katastrophen im Unterdeck.

Das Spiel, das Scott macht mit diesen beiden Volkslieder geht auch ungesehen zu taub Zuschauer. Zunächst „Als die Heiligen kommen Marching In“ ist das Oberdeck Lied. Es ist lustig, patriotisch in seinem jazzigen Gangart. Zunächst zu „Do not Worry Baby“ ist das Unterdeck Lied. Schneiden zwischen ihnen bedeutet, oben und unten gehen in den parallelen Erzählungen, die in der Fähre stattfinden. Aber langsam die Musik von unten übernimmt und wird abgespielt, während die gezeigten Bilder sind von oben. In diesem Stadium werden die Texte perfekt hörbar und auch vorne auf den Punkt inszeniert, als sie das Bild von einem Baby Gähnen in den Armen eines Soldatenveteranen ironisch entsprechen. Es ist klar zu Zuhörern, dass Gefahr lauert von unten, auch wenn der Song spricht von „Spaß, Sonne und Auto-Teile“, wie Panfile (n / d) setzt es in seiner Analyse der „Do not Worry Baby“. Die beiden Erzählungen sind dabei, einer zu werden und Zuhörer wissen, dass es, vor allem, weil die Musik sie so erzählen. Auch hier mit sehr wenigen Untertiteln, die gegeben sind, gehörlose Zuschauer nicht wahrnehmen kann dieses implizite Erzählung. Vielleicht, in diesem Fall, würde es helfen, um die Untertitel mit dem Text des Liedes The Beach Boys „haben.

Der dritte Teil dieser Einführungssequenz nimmt von neuem auf den Film Originalthema Score. „The Aftermath“ greift, von wo der „Algier Fähre“ aufgehört hat. Es kann die süßen Töne der Klavier und Gesang der Frau, um in dem ersten Stück gefunden werden verloren haben, aber es hat sich in der Spannung und in Einsicht gewachsen. Besonders nach Doug kommt auf dem Bildschirm, hebt die Musik Gefühle des Hauptcharakters. In diesem Teil des Films unterstreicht Emotionen. Auch hier stellt sie Stimmung. Hier aber hat es die Gegenzeitigen Wirkung, die sie zu Beginn verloren hatte. Es ist im Einklang mit dem visuelle Hinweise, dass er spricht die gleiche Tragödie nur verdrängt es aus seiner Realität und verkörpert sie mit einer persönlichen einer emotionalen Atmosphäre. Selbst wenn das Handy in eine Leiche Tasche Ringe, hat Doug Schwierigkeiten brechen frei von seiner emotionalen Träumerei und das wissen wir, weil die Musik sagt uns so.

Nachdem all dies und sagte, in einem Versuch, eine ausführlichere Darstellung der musikalischen Kraft in der Eröffnungssequenz von Scotts Film bieten, habe ich jetzt eine neue Reihe von Untertiteln vorgeschlagen, ohne sie zu berühren, diejenigen, die auf der DVD, die dem Zweck diente angeboten wurden Diese Reflexion (siehe Anhang für Querverweise).

(♪ sanfter Klaviernoten)
(♪ traurige Piano mit Gesang Frau)
(♪ Spannung steigt)
(Lacht und Jubel)
(♪ Trommeln markieren Herzschlag Tempo)
(Nebelhorn-Sounds)
(♪ Rhythmus beschleunigt)
(♪ Musik wächst in Intensität)
Kann es nicht glauben. 
Sie sind zur richtigen Zeit.
Lassen Sie uns diese Jungen, um ihre Partei.
(♪ traurige Musik deckt Stimmen)
Mama!
(Band spielt When the Saints Go marschieren in)
MANN AUF RADIO: Es ist 10.48 Uhr am Faschingsdienstag, Karneval.
Jetzt gehen wir zurück in der Zeit bis 1964.
Die Beach Boys auf 105.3FM,
das Herz von New Orleans.
(♪ Zurück zu den Heiligen)
(Keine Sorge SCHÄTZCHENSPIELEN über Funk)
(♪ Zurück zu den Heiligen)
In Ordnung. Nehmen Sie es aus breit. 
Geben Sie dem Schwein einen gewissen Spielraum.
(Keine Sorge SCHÄTZCHENSPIELEN über Funk)
(♪ Zurück zu den Heiligen)
[♪] Nun, es ist schon Aufbau in mir
[♪] Für oh ich weiß nicht, wie lange
[♪] Ich weiß nicht, warum, aber ich denke immer
[♪] Etwas ist schief gehen
[♪] Do-Baby keine Sorgen
[♪] Alles wird in Ordnung
(Piepton)
(SCHREIEN)
(♪ traurige Stimmung)
(♪ Stöhnen Saiten und ernst Schlagzeug)
(Martinshorn)
Meine Tochter ist auf dieser Fähre. 
Bitte. Bitte.
Oh, Gott, meine Tochter!
(♪ Trommeln in einem Herzschlag-Rhythmus)
(Handy klingelt)
(♪ traurigen emotionalen Atmosphäre)
(Musik Pausen)
Haben Sie die andere Seite?
(♪ Musik zurückkehrt, energische noch Grab)

Das ist nicht mehr als eine akademische Übung. Die vorgeschlagenen Lösungen können sich als weniger geeignet zu sein, wenn tatsächlich auf Film gelegt. Konventionen wie Farbcodes, Schriftarten und Positionierung würde unbedingt überarbeitet werden und Untertitel Cueing müsste auch mit Sorgfalt behandelt werden. Aber ich glaube wirklich, es ist einen Versuch wert, zu erfassen und in Worte zu allen, dass Musik gesetzt hat, um durch seine mehrfachen Codes sagen.

Es ist keine leichte lästige Pflicht, all diese Feinheiten durch schriftliche Untertitel zu vermitteln. Sie scheinen immer aus der Rolle und sperrig, insbesondere wenn sie in Großbuchstaben weitläufige am oberen Rand des Bildschirms angezeigt. Vielleicht SDH sollten Verfeinerung der Konventionen, wenn es um Förder Musik geht. Wie wir sie heute haben, sind die Untertitel immer noch hauptsächlich verbal. Visuellen Codes wie Schriftart und Farbveränderungen, Positionierung oder die Einbeziehung der ungeraden Zeichen, sind sicherlich schlechten Lösungen, um den Reichtum der Filmmusik zu vermitteln. Technologie und Software-Entwickler immer noch nicht ausgenutzt Synästhesie auf die volle, kommen mit einfach zu bedienende Lösungen, die Sound über nicht-akustische Codes übermitteln könnten. Es ist seit langem bekannt, dass die Menschen die Möglichkeit haben, rufen Sie verschiedene Sinne, den Zugang zu der Welt um sie und wie Sachs (2007: 193) zu gewinnen es ausdrückt: „heutzutage Synästhesie versteht man eine sinnliche Erscheinung als gut als konzeptuelle Realität , „eine Vereinigung von Ideen statt Empfindungen ‚“. Wenn wir dies weiter und ziehen aus allem, was gesagt und über Förder Klang und Musik über andere Medien getan worden ist (Isac Newtons Opticks zurück bis 1704 datiert bereits bezogenen Schallfrequenzen, um Lichtbrechung in seinem metaphorischen Farb Musik Rad, zum Beispiel) vielleicht können wir kommen mit einer Lösung, die zaubern könnte synästhetische Fähigkeiten gehörlose Menschen, die Musik, um sie genau in der gleichen Weise, dass „das Aussehen, das Gefühl, der Geschmack und das Knirschen von einem Granny Smith Apfel alle zusammen“ Sacks zu bringen ( ebd .: 194). Denn nach wie vor als Sachs (ebd .: 177) weist darauf hin, „gibt es nicht weniger als achtzehn dicht gepackten Säulen auf“ Farbe und Musik „in The Oxford Companion to Music“, und es gibt eine Reihe von interessanten Studien darüber, wie Musik synesthetically an Seiten, Farbe und sogar zu schmecken (zB Forschungs von Gian Beeli, Michaela Esslen und Lutz Jäncke) oder sogar mit Licht, Form und Position (zB Forschungs von Sue B.)1.

Auch wenn immer noch als utopisch, wer weiß, ob irgendwann in der Zukunft, Untertitel werden völlig neue Formen annehmen und wird einen Weg, um den Reichtum der Bedeutung zu vermitteln finden (en) lesen Musik zum Leben erweckt im Allgemeinen und um Filme im Besonderen. Dies ist zwar immer noch nicht für alle verfügbar, wird gehörlosen Zuschauern sicherlich von Untertiteln, die Rede zu tragen, Soundeffekte und Musik profitieren, wenn auch nur in Form von aussagekräftigen, erklärende oder interpretative Tags. Deaf Zuschauer können weiterhin wörtlich oder nahezu wörtlich Untertitel der Dialog Börsen in Filmen zu verlangen, wird aber unbedingt Expertise der Untertitler ‚vertrauen, wenn es um die Decodierung Musik kommt und das Finden der Mittel alle versteckten Bedeutungen, die oft nur gefühlt werden zu vermitteln, von Zuhörern. Erstellen unterschwellige Botschaften explizite ist keine leichte Aufgabe, aber es ist auf jeden Fall die Mühe wert, weil alle Musik ist es für einen Grund.“

Diese Lösungsfindung, die Musik optimal für Gehörlose und Schwerhörige zu untertiteln, wird diese hier in Deutschland umgesetzt?

Eure Gehörlosbloggerin

Interview mit dem gehörlosen europäischen Politiker Patrick Hennings

Interview mit dem gehörlosen europäischen Politiker Patrick Hennings

 

Ich habe mit dem sehr engagierten Patrick Hennings (PH) ein Interview geführt, der sich sehr für die Gerechtigkeit einsetzt, und auch schon mal lautstark dafür motzt und schimpft. Dabei spürt man, dass er jedoch fair gegenüber den Menschen bleibt. Das kann nicht jeder. Hier geht es zum Interview:

Patrick Hennings

Gehörlosblog: Du empfindest dich als ein Europäer. Was hat dich nach Belgien/Wallonien verschlagen?

Patrick Hennings: 6 Gründe 🙂
– Die drei Inklusionsprojekte auf der RWTH Aachen, die ich ehrenamtlich unterstütze, nämlich Vibelle, Gateway und Deaftrain.
– Ich wirke auch mit bei der Arbeitsgemeinschaft Hören und Kommunikation, die Teil des Arbeitskreises Inklusion von der Städteregion Aachen ist.
– Ich erfuhr, dass die Gebärdensprache in der Deutschsprachgemeinschaft Belgiens noch immer nicht gesetzlich anerkannt ist, im Gegensatz zur Wallonie und zu Flandern. Außerdem gab es dort noch nirgends einen gemeinnützigen Verein, der sich für die Belange, Interessen und Rechte für die deutschsprechenden Belgier einsetzt. So gründete ich gemeinsam mit weiteren Interessierten und Unterstützerin den ersten Hörgeschädigtenverein in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Aufgrund dessen, dass in diesem Teil auch sehr viele französischsprechende Belgier gibt, also Wallonen, ist dieser Verein zweisprachig ausgerichtet und ebenso natürlich auch den beiden Gebärdensprachen, nämlich LSFB und DGS. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft gibt es keine eigene Gebärdensprache, deshalb  DGS.
– ein weiterer Grund ist meine Unterstützung für das Projekt Barrierefreiheit im Europaparlament. Gemeinsam mit The Greens/EFA, EUD und EFHOH versuchen wir zu testen, in wie weit Barrierefreiheit für Gehörlose und andere Hörgeschädigte im Internet und vor Ort realisierbar ist. Dies ist eine unglaublich große Herausforderung, wenn wir bedenken, wie viele Gebärdensprachen es in Europa gibt! Wir haben inzwischen schon zumindest mit IS und Untertitelung in Englisch angefangen, zuletzt sogar auch mit Livestream mit IS und Untertitelung. Dies konnten wir also inzwischen erfolgreich umsetzen und wollen mit den nächsten Schritten schauen, wie wir die weiteren Sprachen mit anbieten können. Wir wollen als europäische, grüne Fraktion und Partei Vorreiter sein und bleiben.
Es ist technisch eine hochinteressante Herausforderung. Es liegt auf der Hand, dass ich aus logistischen Gründen in Belgien lebe.
– Und ich habe enge Verwandte in Lüttich.
– Ich könnte grundsätzlich in verschiedenen Ländern leben, Europa insgesamt ist meine Heimat, eigentlich nicht nur Europa, da Canada auch ein Teil meiner Heimat ist, wo ich schon lebte und mich sehr wohl fühlte.

Gehörlosblog: Was ist dein Hörstatus? Bzw. wie entwickelte sich dein Hörstatus?

Patrick Hennings: Ich verlor in meinem ersten Lebensjahr aufgrund der damals gesetzlich vorgeschriebenen Pockenschutzimpfung den größten Teil meines Gehörs. Ich war an die Taubheit grenzend schwerhörig bis zu meinem 31. Lebensjahr. Aufgrund von Kommunikationsstress ertaubte ich leider und mein Gehör erholte sich bisher nicht wieder. Dennoch komme ich gut zurecht, da ich bestens von den Lippen absehen kann und hartnäckig und mit aller Konsequenz und aller Kontinuität das Sprechen üben und pflege. Und ich lerne seit Jahren immer mehr die Deutsche  Gebärdensprache, ASL kann ich ein bisschen, und mit LSFB habe ich angefangen und werde auch diese Sprache weiterlernen, um mich eben auch mit den Gehörlosen in der Wallonie unterhalten zu können.

Gehörlosblog: Wo und in welchen Bereichen bist du derzeit Sprecher auf politischer Ebene?

Patrick Hennings:
– Ich bin politischer Sprecher für EFHOH in Brüssel und in Deutschland auch für DGIG und CIV-HRM
– Für Bündnis 90/Die Grünen in NRW bin ich Sprecher für den Arbeitskreis Inklusion, wobei wir hier im generellen Bereich von Inklusion arbeiten, also allgemein im Bereich kultureller und sozialer Inklusion, eben nicht nur für Menschen mit Behinderung. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich es so betone. Denn viele Menschen denken, wenn sie den Begriff Inklusion hören, es handelt sich um Menschen mit Behinderung. Ich bin eben auch sehr interessiert, was wir alles tun müssen gegen die zunehmende Kinderarmut, wie es eine ständige Herausforderung mit den Menschen mit Migrationshintergrund ist.
Ich bin auch über Bündnis 90/Die Grünen in NRW Delegierter zu den Bundesarbeitsgemeinschaften Behindertenpolitik, Demokratie & Recht, Europa und Ersatzdelegierter zur Bundesarbeitsgemeinschaft Soziales.
– Ähnlich ist es mit der Ecolo in der Wallonie, dort bin ich in den Bereichen Behindertenpolitik, Internationales und Europa aktiv.

Gehörlosblog: Ich habe erfahren, dass du bereits in den 80er-Jahren dich politisch engagiert hast. War es in Hamburg? Wann genau? Worauf richtete sich zu diesem Zeitpunkt deine Aufmerksamkeit?

Patrick Hennings: Ja, in Hamburg. Solange ich denken kann, kämpfe ich gegen AKW, für Tierschutz und Menschenrechte, z.B. mehr Rechte und Anerkennung der Prostitution.
Deswegen übernahm ich auch mal jahrelang die aktive Betreuung für einen in Auschwitz Überlebenden, bis ca. 1993. Der übrigens für mich eine ganz faszinierende Persönlichkeit war. Denn gerade er brachte mir das Tanzen bei. Er war vor der Verschleppung nach Auschwitz Steptänzer in Paris.
Auf dem Gymnasium in Hamburg von 1979 bis 1984, wo ich auch mal Schulsprecher war, setzte ich mich stets für den gemeinsamen Unterricht ein, so weit es ging.

Gehörlosblog: Welche Gründe bewogen dich damals dazu, in die Politik einzusteigen? Gelten diese Gründe heute noch? Oder haben sie sich aufgrund der aktuellen Lage in Deutschland geändert? Welcher Bereich liegt dir besonders am Herzen?

Patrick Hennings

Patrick Hennings: Ich erlebte 1993 den spannenden Prozess Hafenstraße und die Hausbesetzungen mit, wie auch den Umgang der Stadt Hamburg mit der Meuterei im Gefängnis Santa Fu, wo auch viel Korruption im Senat dank energischem Einsatz der damaligen GAL Hamburg aufgedeckt wurde.

Ich wurde von der damaligen Bürgerschaftsabgeordnetin Krista Sager gefragt, ob ich Interesse hätte, für die GAL in Hamburg-Mitte den Co-Vorsitz zu machen und behinderten-politischer Sprecher zu sein. Ich war zu der Zeit auch stellvertretender Vorsitzender für den Hamburger Schwerhörigenverein. Es ging ruckzuck, ich bekam sogar den erfolgreichen Wahlgang nicht richtig mit, Dolmetscherbegleitung bekam ich damals noch nicht 😉

Gehörlosblog: So kamst du in die grüne Politik… Wie hast du diese damals erlebt? Wie erlebst du diese heute?

Patrick Hennings: Ich habe die grüne Partei stets als Bürger- und Menschenrechtspartei erlebt und gekannt, wie auch die große Intensität dieser Partei für die Themen Vielfalt, maximal mögliche Mit- und Selbstbestimmung. Auch eine gesunde Welt ist Menschenrecht.

Aufgrund der zunehmenden Armut und der kontinuierlich verschwindenden Mittelschicht, auch in Deutschland, widme ich mich seit rund drei Jahren dem Thema soziale Gerechtigkeit und eine starke Sozialpolitik.
Es ist unstreitig, dass die Menschen grundsätzlich genug zum Leben haben müssen, ansonsten bleiben sie weiterhin verschlossen und blind gegenüber unserer grundsätzlichen Verantwortung für eine solidarische Gesellschaft und unsere Erde, gehen weiterhin zu den Fast Food Ketten, kaufen weiterhin Klamotten aus Kinderarbeit, etc..
Es gibt auch zu viele Menschen, die sich in einer RTL II Depression befinden und vor lauter Ahnungslosigkeit gegenüber ihrer eigenen Bedeutung in einer demokratischen Gesellschaft, meinen, dass es nichts beizutragen gäbe.
Diese Lethargie, dieses Desinteresse gegenüber den herrschenden und sich selbstbedienenden Hyänen, die Bankenmanager, Konzernleiter, Politiker, Vereinsvorstände usw. finden wir auch in den Bildungsbürgerschichten.
Platon, Sokrates, Hannah Arendt und weitere Denker setzten sich mit dem Phänomen des Bürokraten im Menschen auseinander.
Ein Mensch, der nicht denkt, sondern nur handelt.

Es sind die Menschen, die ihr eigenes Individuum aufgegeben haben, somit nicht mehr selbständig existieren und erst recht die Unmenschlichkeit und die schweren Verbrechen in unserer Geschichte ermöglichten und in der Gegenwart nach wie vor ermöglichen, wie auch so jede wichtige gesellschaftliche und politische Reform und Entwicklung zu einer besseren Gesellschaft und mehr Gerechtigkeit verhindern.

Von Hannah Arendt ist das weltberühmte Zitat: Keiner hat das Recht zu gehorchen!

Dieses Zitat sagt eigentlich schon sehr viel über die wesentlichen Fehler in unserer Gesellschaft und in vielen Menschen aus.
Wir haben es mit Armut im finanziellen, im geistigen und moralischem Sinne zu tun.
Das heißt, die Herausforderungen sind ebenso vielfältig, wie die von uns angestrebte solidarische Gesellschaft!
Diese Herausforderung gilt für ganz Europa, dennoch gibt es aufgrund verschiedener Kulturen bestimmte und deshalb sehr interessante Unterschiede, vor allem in der allgemeinen Haltung einer Gesellschaft zur Solidarität mit bedürftigen Menschen. Diese Unterschiede versuche ich schon seit meiner Studienzeit zu erarbeiten und immer tiefer zu verstehen.

Gehörlosblog: Welchen Lebensbereichen widmest du dich besonders? Was empfindest du als deine persönliche Berufung?

Patrick Hennings: Deshalb auch meine grundsätzliche Widmung der Wissenschaft von Vielfalt, Inklusion und Soziologie, in Europa und mein politisches Engagement für eine starke Bildung, starke Kultur, starke mittelständige Wirtschaft einschliesslich der vielen Klein- und Einzelunternehmern und soziale Gerechtigkeit.

Der Trend zur Gier muss beendet werden und Solidarität muss wieder schick sein. Dann ist der Weg zu einer wirklich inklusiven und vielfältigen Gesellschaft einfacher.

Es ist meine Berufung dafür zu streiten und zu kämpfen.
Ich habe sonst einfach ein schlechtes Gewissen, denn ich habe viele Freunde, die fortlaufend diskriminiert werden und leider zu wenig Kraft haben, sich zu wehren. Ich kann es noch, also mache ich es, für uns alle, so weit ich es kann.

Gehörlosblog: Du bist kulturell sehr interessiert und hast in dem Bereich schon sehr viel auf die Beine gestellt. Um nur einige zu nennen: „SOPOS – Sense Our POSsibilities – Open Minded“, Events in deinem ehemaligen Club in St. Pauli, dein engagierter Einsatz für deine geliebte Musik sowie Menschen. Da war dein Einsatz in der TV-Sendung „Sehen statt Hören“ mit Mischa Gohlke zu sehen für das Projekt „Grenzen sind relativ“. Es gibt ein tolles Video von dir, in dem die Begriffe der Getränke in der Bar gebärdet werden. Das Video ist untertitelt und somit eines der wenigen besten Videos von Hörgeschädigten, die barrierefrei gezeigt werden, für Hörgeschädigte sowohl für Hörende:

 

Gehörlosblog: Demnächst kommt ein Musikvideo raus, in dem du mitsingst. Wie ist es dir gelungen? Was ist es für ein Lied?

Patrick Hennings: Ja, es ist so gut wie sicher. Es soll eine Überraschung werden, mal wieder etwas anderes und neues. Ich denke, das gab es in der Form noch nicht, so wie damals die mit Sandra Ortiz und Julia Vitt gemeinsame Idee für dieses Video „bar signs“, wo Lukas Kollien den Hauptakteur macht.
Unsere Grundidee war damals, wenn wir schon Inklusion wollen, d.h. im Falle von zwei Kulturen, z.B. die hörende und gehörlose Welt, dann müssen auch sich beide Seiten aufeinander zu bewegen und sich möglichst gleichmäßig bemühen, wodurch sich dann auch der gegenseitige Respekt und die gegenseitige Würdigung beweist. Deswegen übernahmen wir nur einen Teil, der schon bekannten Gebärden und erfanden einige neu, damit auch Gehörlose diese „neue Sprache“ ebenso lernen können, eben „Gleichberechtigung“ unter den Lernbereiten.
Darüber hinaus wollten wir zeigen, wenn wir bedenken, dass in manchen Ländern die Gebärdensprache auch bewusst von Hörenden aus beruflichen Gründen, auch in der Armee oder beim Sport genutzt wird, warum eben nicht auch für die Menschen, die z. B, in einer Disko arbeiten oder diese besuchen? Man muss sich nicht mehr anschreien und man kann sogar sich wirklich intensiv unterhalten, auch mit viel Spass.
Nun zurück zum Musikvideo, auch dieses wird unique. Bitte habt Geduld. Danach können wir uns wieder sprechen 🙂

Gehörlosblog: Möchtest du jetzt schon verraten, welches Projekt demnächst ansteht, wo man dich erleben kann? (über ungelegte Eier musst du natürlich nichts schreiben, gg)

Patrick Hennings: Werde ich nicht verraten, noch nicht, aber, ich werde Gehörlosblog als Erstes informieren.

Gehörlosblog: 🙂 Was bewegt dich so, dich für die Menschen einzusetzen und dich für das Soziale stark zu machen?

Patrick Hennings: Ich weiß nicht, ich war eigentlich immer so. Ich konnte noch nie Ungerechtigkeit ausstehen, schon im Kindergarten nicht. Gott sei Dank prügel ich mich seit der 6. Klasse nicht mehr 😉 Ich hörte damals mit dem Prügeln auf, nachdem ich mich auf dem Schulhof mit einem prügelte, der zuvor einen viel kleineren Jungen mit diskriminierte und ihn mit dem Taschenmesser bedrohte. Ich wollte also diesen kleinen Jungen verteidigen. Ein Mädchen kam dann zwischen uns Prügelnden, ganz plötzlich. Ich bemerkte es zu spät und hatte schon meine Faust in Richung ihr Kiefer unterwegs. Sie war danach 4 Wochen mit Gehirnerschütterung nicht lernbereit.
Das war mir eine verdammt wichtige Lehre. Gerechtigkeit kann man sich nicht mit körperlicher Gewalt erstreiten, sondern man muss sie sich geistig erkämpfen, gemäß der Philosophie von Malala.

Gehörlosblog: Welche Botschaft möchtest du den Hörgeschädigten weitergeben?

Patrick Hennings: Ich bin davon überzeugt, dass auch die Menschen, für die es keine technische Hilfe zum Hören über die Ohren gibt, und auch die Menschen, die zu ihrer Gehörlosenkultur stehen, was wir grundsätzlich zu respektieren haben, aus Gründen des Rechts auf Selbstbestimmung, dass man Musik eben nicht über die Ohren wahr nimmt, sondern mit dem ganzen Körper. Deswegen meine Leidenschaft auch zum Tanz. Musik und Tanz sind wunderbare Instrumente, den eigenen Körper besser kennenlernen und verstehen zu können. Und darüber hinaus ohnehin ein wunderbares Instrument, sich grenzüberschreitend kulturell austauschen zu können.
Meine Leidenschaft zur Musik und Tanz half mir die grossen Barrieren zur hörenden Welt leichter überwinden zu können. Denn sie gibt mir immer wieder Kraft für die Hoffnung und das Selbstvertrauen, was man unbedingt braucht, um nicht in unserer Gesellschaftumzufallen, bzw. um sich als Hörgeschädigter besser behaupten zu können.

Patrick Hennings und sein geliebtes Schlagzeug

Gehörlosblog: Als Bauchtänzerin stimme ich dir hier voll zu, dass die Musik und der Tanz viel zur Erfüllung des Lebens beiträgt. Ohne beides ist die Welt um so vieles ärmer. Was ist dir dabei noch wichtig?

Patrick Hennings: Auch sehr wichtig ist es, man darf einfach keine Angst haben und das Letzte was man tun sollte, ist sich in der Gesellschaft zu verstecken. Die Hörenden sind unsicher genug im Umgang mit uns Hörgeschädigten. Wir müssen den ersten Schritt tun und zeigen, dass es doch nicht so schwer ist, miteinander zu kommunizieren. Wir gehören alle zusammen, so individuell wie wir alle auch sind. One world, one people.

Und ich wünsche mir, dass in einigen Ländern und Kulturen Hörgeschädigte endlich aufhören sich gegenseitig zu diskriminieren. So individuell die Menschen sind, so individuell können auch Hörschädigungen sein, so unterschiedlich sind auch die Wege zur Überwindung der technischen Barrieren. Jeder Mensch muss letztendlich es für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte und nicht muss! Wenn ein Mensch gehörlos sein möchte, auch wenn er es nicht ist, dann hat er ein Recht dazu und dies ist zu respektieren. Ebenso ist es umgekehrt.
Ich sehe die Gebärdensprache auch nicht als gefährdet an, erst Recht, wenn wir zeigen, welche Vorteile diese Sprache auch für die Hörenden hat, allein für einige Berufe wäre sie wirklich hilfreich! Und, ich finde diese Sprache wirklich sehr schön, da man eben nicht mehr nur faul kaum seine Lippen bewegt beim Sprechen, sondern man setzt seinen Körper viel stärker und bewusster in der Kommunikation ein. So dass viel mehr Aufmerksamkeit untereinander erreicht wird, und vielleicht auch eine viel sichere und ggf. entspanntere Kommunikation erreicht wird.

Gehörlosblog: Welche Botschaft möchtest du den Hörenden weitergeben?

Patrick Hennings

Patrick Hennings: Ich bin wirklich traurig, dass nach soviel Jahrzehnten Aufklärungsarbeit über die Vielfalt der Hörschädigungen und die unterschiedlichen Hilfsmitteln, eben nicht nur die Hörgeräte, die Menschen noch immer nicht verstanden haben, bzw. auch sich kaum wirklich dafür interessieren, auf welchen Wegen man den Hörgeschädigten insgesamt mehr gesetzliche Teilhabe sichert. Zum Beispiel die Untertitelung aller Videos und TV-Programme. Ein typisches Phänomen, Menschen wissen, dass ein Gehörloser oder anderer Hörgeschädigter in der Runde dabei ist. In den ersten Minuten bemüht man sich. Mit der Zeit hat man die Hörgeschädigten wieder vergessen.
Dieses Phänomen hat sogar im Laufe der Zeit zugenommen, die Menschen haben weniger Disziplin in der Kommunikation miteinander, was auch in weniger Respekt im Umgang miteinander, Beispiel der Umgang mit den alten Menschen, begründet werden könnte. Ich habe es in der Tat früher leichter gehabt in größeren Gruppen von hörenden Menschen teilhaben zu können.
Ich staune schon nicht mehr, dass, trotz nach jahrzehntelanger Aufklärungsarbeit und zunehmender Hörschädigung in der Gesellschaft, z.B. die Männer immer noch so erpicht darauf sind, einen Bart zu tragen, der die Lippen verdeckt, wie auch der ihr Gesicht teilweise somit verdeckt. Das Interesse an optimaler visueller Kommunikation schient nachzulassen oder man hat überhaupt kein Interesse daran, dass man richtig oder wirklich verstanden wird, auch von Menschen mit Hörschädigung. Ich würde jedoch wollen, wenn ich z.B. eine Rede halte, dass JEDER Mensch mich wirklich verstehen kann, zumindest akustisch 😉

Gehörlosblog: Durch dein Engagement für „Inklusion“ bist du hier sozusagen der Experte. Das Wort ist für viele Menschen ein „kaltes FrePatrick Henningsmdwort“. Meine Frage: Wie würdest du „Inklusion“ in einfachen Worten beschreiben? So dass es jeder verstehen kann, sogar ein Kind.

Patrick Hennings: Inklusion ist nur eine allgemeine Definition. Diese muss unterschieden werden in integrierende und separierende Inklusion.

Mit der Inklusion soll in erster Linie insgesamt die technische Barrierefreiheit für alle Menschen mit besonderen Bedürfnissen, somit grundsätzliche, gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden.

Gemäss dem Selbstbestimmungsrechts und dem Ziel auch mehr Vielfalt zu erreichen und zu sichern, also mehr Wertschätzung und Respekt gegenüber den verschiedenen Kulturen zu zeigen, muss jedem Menschen selbst überlassen werden, ob er sich integrieren möchte oder nicht. Deswegen die beiden verschiedenen, inklusionspolitischen Wege.
Da einzelne Bedürfnisse so individuell sind, wie auch die Technik sich ständig weiterentwickelt, wie auch die Bildung stets ausreichend gepflegt, gefördert werden muss, wie auch sie grundsätzlich Geld kostet, deshalb politisch stets gefährdet bleibt,
ist Inklusion ein ständiger Prozess, um ausreichende gesellschaftliche Teilhabe und möglichst viel Vielfalt zu erreichen und zu halten.

Gehörlosblog: Du empfindest dich als Europäer und bist demnach aufgeschlossen. Somit engagierst du dich eher für die Europa-Politik. In der Satire wird jedoch oft gespottet über die Politiker, die hier in Deutschland als „untauglich“ abgewählt und ins Europaparlament geschickt wurden. So wird gesagt, dass die meisten unfähigen Politiker im EU-Parlament sitzen und unsinnige Gesetze herausbringen, die Europa nicht weiterbringen, sondern eher zerstören. Das stellt sich angesichts der aktuellen Lage auch immer wieder als wahr heraus. Was ist bei dir anders?

Patrick Hennings: Es gibt grundsätzlich Neider und Vorurteile. Wir brauchen gute und ausreichend qualifizierte Politiker auf allen Ebenen, ob Kommune, Land, Bund oder Europa.
Politiker haben oft einerseits eine persönliche Motivation, andererseits werden sie oft über Lobbies beauftragt. Ich meine damit nicht die Bestechung 😉
Meine wichtige Lobby sind Vereine und Institutionen, die sich insbesondere für die Menschenwürde und politisch für besseren Schutz unserer Bürger- und Menschenrechte einsetzen. So ist es logisch, dass ich mich besonders stark für Menschen einsetze, die vom Ausschluss bedroht sind.
Es stimmt nicht, wenn behauptet wird, dass Europa unsinnige Gesetze verabschiedet.

Gehörlosblog: Eigentlich sollte die Menschenwürde eine Selbstverständlichkeit sein, so dass keine Lobby und kein Verein dafür nötig ist. Gibt es in Europa viele Probleme, weil jedes Land – mental und geographisch gesehen – anders tickt?

Patrick Hennings:
Wir dürfen nicht vergessen, bei der Vielzahl der europäischen Länder und somit verschiedenen Kulturen, wie lang gesetzgeberische Prozesse sind.
Wir wissen, dass Gesetze in der Regel Kompromisse zwischen den verschiedenen politischen Interessen und Strömungen sind.
Wenn ein europäisches Gesetz dennoch „unsinnig“ ist, liegt es nicht an Europa, sondern an bestimmten Ländern, die aus Reihe tanzen oder es könnte, wie es leider oft passiert, nach wie vor, die Geld- oder Wirtschaftslobby dahinter stecken.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass gerade Deutschland, das sich immer wieder gern als „Sheriff“ in Europa zeigt, Europameister (wenn es noch aktuell ist) beim Empfangen der blauen Briefe ist.
Wir müssen uns erinnern, die letzte Bundesregierung verlor so oft vor dem Bundesverfassungsgericht, wie keine andere Bundesregierung zuvor. So liegt es auf der Hand, dass die blauen Briefe aus Brüssel ähnlich begründet und gerechtfertigt sein müssen.
Meine persönliche Motivation ist, ich will ein europäisches Deutschland und kein deutsches Europa.

Patrick Hennings bei der LPR Köln
Und es gibt schon einen Tauben im Europaparlament. Er gehört jedoch zur FIDESZ, dieser rechtspopulistischen, an Rassismus grenzenden Partei, die Menschenrechte mit den Füssen tritt, usw.. Dieser Mann soll als bisher einziger Selbstvertreter im Europaparlament Behindertenpolitik machen? Das ist schlimm genug, denn widersprüchlicher kann es nicht sein. Deshalb kämpfe ich um den Einzug ins Europaparlament. Ich denke, es ist unheimlich wichtig, gerade im Interesse wirklich sozialer Verbände und Verfechter unserer Menschenwürde und Menschenrechte.
Und es gehören auch möglichst viele Selbstvertreter auch ins Europaparlament, gemäß nicht ohne uns über uns. Ebenso wie Frauen es nicht dulden, dass Männer über Frauen bestimmen und Gesetze verabschieden.
Ansonsten, ich streite es nicht ab, dass es in der Tat Europapolitiker, wie eben auch die Rechts- und Nationalpopulisten, gibt, die mit ihrem Verhalten das Projekt Europa, und somit auch den sozialen Frieden in einigen Ländern besonders gefährden.
Um so wichtiger ist es, dass eben wirkliche Europäer ins Europaparlament einsteigen.

Gehörlosblog: Für die Europa-Politik fallen mir nur diese zwei Fragen ein:
Das Finanzsystem scheint die maßgebliche Grundlage zu sein, um sämtliche fortschrittliche Unternehmungen durchführen zu können. Einfach ausgedrückt: Ohne Geld keine Bildung, ohne Bildung keine Innovation, ohne Innovation keine Wirtschaft.

1.) Kannst du mir erklären, wieso der Staat, also wir, den pleite gegangenen Banken Steuergelder geben müssen?

2.) Und warum gleichzeitig die Löhne gesenkt, Stellen gekürzt, die Steuern erhöht und immer mehr Unternehmen geschlossen werden müssen?

Patrick Hennings:

1) Das Finanzsystem wäre sonst zusammengebrochen, mit erheblichen, volkswirtschaftlichen Schäden.

2) Das ist das Entscheidende. Warum müssen Bürger zahlen für die politischen Fehler?
Wenn ein Staat tatsächlich pleite ist, das ist eine Sache.
Die andere Sache ist, wenn ein Staat dennoch über genügend Mitteln verfügt und es „nur“ eine Frage der Umverteilung ist.
Dies ist eben die Aufgabe für die Sozialpolitiker ausreichend und energisch genug für  soziale Gerechtigkeit zu streiten gegen die anderen politischen Interessen.

Gehörlosblog: Hmmm, so ganz zufrieden stellen mich die Antworten nicht. Ich bin sehr gespannt, wie andere auf meine zwei Fragen bzgl. der Politik reagieren. Du bist vornehmlich Menschen- und Bürgerrechtler, wie auch Sozial- und Kulturpolitiker. Was verstehst Du unter sozialer Gerechtigkeit in Europa?

Patrick Hennings:
Diese ist eine kurze Frage, die jedoch hier den Rahmen sprengen würde, würde ich auf alle wichtigen Beispiele und Bausteine in der Sozialpolitik eingehen.
Ich versuche sie dennoch kurz, wenn auch nur oberflächig zu beantworten.
Unter der sozialen Gerechtigkeit in Bezug auf Europa verstehe ich einen allgemeinen sozialen Konsens zwischen allen europäischen Nachbarn. Zum Beispiel, dass es in allen europäischen Ländern einen gesetzlichen Mindestlohn gibt, alle soziale Grundleistungen wie Krankenversicherung, für alle EU-Bürger, egal aus welchem EU-Land sie zuvor herkamen, in den jeweiligen EU-Ländern gewährleistet sind und bleiben.
Darüber hinaus wünsche ich mir, dass z.B. Deutschland dem Beispiel von Belgien folgt, wo es für Menschen mit Behinderung ein grundsätzliches Existenzminimum (also ohne ein vergleichbares „Hartz IV“) gibt, so dass z.B. die diskriminierende Lohnzahlung in den deutschen Behindertenwerkstätten endlich ein Ende hat.
Es gibt viele weitere Punkte, die man aufzählen kann und müsste in Bezug auf soziale Gerechtigkeit…
Um die europäische Freizügigkeit, wie sie es für Arbeitsplatz-Inhaber, reiche Menschen und Unternehmen schon lange gibt, eben für alle weitere Menschen zu erreichen, muss eben die soziale Grundsicherung in allen EU-Ländern für alle EU-Bürger gelten.
Die europäische Sozialcharta haben wir schon, die Länder müssen sie nur umsetzen.
Erst dann haben wir auch ein wirkliches Europa erreicht!
Es geht mir also um das Ziel zur bestehenden wirtschaftlichen Freizügigkeit auch die soziale Freizügigkeit, wie es sie in Deutschland zwischen den Bundesländern gibt, zu erreichen. Ich weiss, dass es vielen Nationalisten nicht gefällt, Bayern will ja z.B. auch nicht mehr mit den Berlinern teilen, eben der bekannte Geiz reicher Länder und Menschen. So wie die Lederhose zu Bayern gehört, gehören auch die armen EU-Bürger zu Europa, egal wo in Europa.
Ein Beispiel möchte ich hier abschliessend zu dieser Frage noch bringen. Die soziale Gerechtigkeit ist auch des Friedenswillen so wichtig. Z.B. wo es in Belgien einen relativ hohen Mindestlohn gibt, deshalb die Produktionskosten viel höher sind als in Deutschland, wo es noch immer keinen Mindestlohn und zu dem auch viele Hunderttausende Arbeitsplätze nur mit Hilfe von direkten und indirekten Subventionen ermöglicht werden, so dass Deutschland zum grossen Teil nur deshalb in bestimmten Branchen wie in der Fleischproduktion großen internationalen Erfolg hat und als Exportnation noch mächtiger wurde, wie sauer sind wohl die Belgier jetzt auf Deutschland? Wie unerwünscht könnten nun Deutsche in Belgien sein?
Das nur mal als ein Beispiel, warum es so wichtig ist, nicht nur in Wirtschafts-, sondern unbedingt auch in sozialpolitischen Fragen über den Tellerrand zu schauen.
Eben gemäß meinem Motto „no borders, no cry“ (= „jetzt erst recht!“)

Gehörlosblog: Wie kann die Gerechtigkeit deiner Meinung nach erreicht werden?

Patrick Hennings: Um sie zu erreichen, in ganz Europa, optimistisch gesehen, erreichen wir es, pragmatisch gesehen. Ich werde es nicht mehr erleben, bis sie wirklich erreicht wurde. Dennoch streite und kämpfe ich dafür, denn, ich will mich stets ohne Gewissensbisse im Spiegel ansehen können. Zu gross ist meine Furcht, dass ich mal etwas bereuen könnte, mein Leben lang. Ich bin also zu feige, um unrechtes tun zu können.

Patrick Hennings vertieft in der Musik Kurz: Wie im Bundestag gibt es auch im Europaparlament einen Sozialausschuss. Und dieser ist natürlich sehr wichtig, nicht nur für die Gesetzgebung, sondern um auch einen weitergehenden Schulterschluss zwischen den verschiedenen europäischen Ländern zu finden und daran zu arbeiten.
Es gibt schon das „Europäische Fürsorgeabkommen“ seit rund Mitte der 50er Jahre und eben, wie schon erwähnt, die europäische Sozialcharta und der wichtige Lissabonner Vertrag, der im Jahr 2009 unterzeichnet wurde. Gemäß diesem Vertrag bekam auch das Europaparlament mehr wichtige Rechte, wie z.B. im sozialen Bereich Gesetze durchbringen zu können, gemeinsam mit dem Rat für EU.

Das wir dennoch Probleme haben soziale Gerechtigkeit zu erreichen, liegt im wesentlichen am Nationalismus bestimmter Länder. Beispiel Rumänen zahlt allen arbeitslosen EU Bürgern Sozialgeld. Ist dies in allen anderen EU-Ländern ebenso?
Die soziale Gerechtigkeit finden wir also nicht nur mit der Gesetzgebung, sondern nur gemeinsam mit dem Willen ALLER europäischen Bürger für ein gemeinsames Europa.

Gehörlosblog: Letztlich drängt sich die Frage zur Politik auf, ob weiterhin Politiker gebraucht werden, weil sich viele Politiker als unzuverlässig und unloyal gegenüber dem Volk benehmen. So dass meiner Meinung nach die ganze Politik-Ebene überhaupt nicht mehr glaubwürdig da steht.  Ich habe hier eher den Eindruck, dass du eigentlich kein Politiker bist, sondern eher ein „Menschendiener“ bist, damit es den Menschen besser geht und sich somit besser um die Bildung, Inklusion und Innovationen in der Wirtschaft kümmern können. Somit wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem Einsatz in der Europa-Politik und danke dir ganz herzlich für das geführte Interview! Danke 🙂

 

Herzlichst

Eure Gehörlosbloggerin