Noch mehr kostenlose Hörbücher über Internet – Thema Krimi

1. August 2008

Vorhin bekam ich einen interessanten Kommentar geschickt über die Hörbücher:

Unter www.krimikiosk.de kann man kostenlos mehrteilige Hörbuch-Krimis im Podcast-Format (eine Art Internet-Radio) als MP3 Datei herunterladen.

Die einzelnen Teile sind etwa 15-30 Minuten lang.

Allerdings weiß die Betreiberin Frau Petra Weber nicht, ob die Stimmqualität für diese besonderen Bedürfnisse geeignet ist.

Sie würde sich sehr über Feedback / Rückmeldung freuen, was man evtl. an diesen Hörbüchern noch ändern / verbessern könnte.

Es ist toll, wenn die CI-Träger, die gerne Hörbücher zum Hören üben verwenden, hier die Erfahrungen mit diesen Krimi-Podcasts reinschreiben!

Gehörloser Schwimmer mit CI bei Deafswimworld.com

17. Juli 2008

Auf dem Blog www.deafswimworld.com finden wir einen sehr interessanten Bericht / Video über einen gehörlosen Schwimmer aus den U.S.A., der auch ein CI-Träger ist.

Seine Mannschaft erlernte extra für ihn die Gebärdensprache, damit er sich in seinem Schwimmteam wohl fühlt. Das ist wirklich super.

Hier sieht man auch deutlich, dass die CI-Träger TROTZ des Cochlea Implantates hörbehindert bleiben. Beim Schwimmen darf man eben das Gerät nicht tragen und dann ist man erst recht auf das Mundabsehen sowie Gebärdensprache angewiesen, damit die Kommunikation weiterhin fließend bleibt. Aus dem Grund müssen wir CI-Träger, genauso auch die Hörgeräte-Träger, flexibel werden bzw. bleiben und uns das bewahren:

- Mundabsehen

- Gebärdensprache

Nur so machen wir uns etwas unabhängiger von der Technik bzw. bewahren uns ein Stück Unabhängigkeit.

Ein Cochlea Implantat ist und bleibt immer “nur” eine Prothese und macht uns noch lange nicht zu Hörenden. Wir sind und bleiben immer hörbehindert.

Ich selbst bezeichne mich nach wie vor als gehörlos, auch wenn ich mit meinem Cochlea Implantat viel besser hören kann als mit Hörgerät.

Das Mundabsehen bewahre ich mir weiterhin und ebenso auch die Gebärdensprache. Beim Duschen, Baden und Schwimmen oder wenn das Gerät mal aussetzen sollte, bin ich schlichtweg taub.

“Gesundheit” auf dem Klo

9. Januar 2008

CI-Erfahrung…

Bei der Arbeit auf dem Klo:

Meine Blase war so voll und ich musste dringend aufs Klo. Ich sah, dass in der anderen Klo-Kabine schon besetzt war. Ich ging in die freie Klo-Kabine nebenan.

Ich entleerte meine Blase in aller Ruhe und dachte an gar nichts, mein Kopf war so richtig “leer”, genau wie die Blase. Dann:

musste ich so niesen. Da hörte ich die Stimme neben mir sagen: “Gesundheit” – so deutlich hatte ich es nie verstanden wie jetzt. Ich wusste allerdings nicht, wem die Stimme gehörte. Ich hatte jedoch einen “Verdacht”, bei wem ich diese Stimme wahrnehme…

Wieder weg vom Klo, wartete ich darauf, die Schritte im Flur zu hören, um diese Kollegin zu sehen, die mir das auf dem Klo sagte. Ich sah, dass sich mein “Verdacht” bestätigte. Ich fragte sie sicherheitshalber, ob sie es war, die auf dem Klo zu mir “Gesundheit” sagte. Sie sagte, ja, sie war es. Sie schmunzelte.

Ich lachte… vor Freude.

Denn für mich hingegen war es wie ein winzig-kleiner Meilenstein nach vorne. Ich staunte: Ich verstand ihr Wort, ohne sie gesehen zu haben! Und ich konnte ihre Stimme sogar richtig zuordnen, auch wenn ich noch unsicher war.

Da ich aufgrund meiner Gehörlosigkeit nie mit jemandem auf dem Klo nebenan gesprochen habe – wie denn auch – wenn die Wand dazwischen steht (die Wand soll auch weiterhin stehen bleiben im Klo! :-D ) – habe ich nun diese neue Erfahrung gemacht dank CI.

Außerirdisch dank CI

9. November 2007

Als ich im Wartezimmer in einer Arztpraxis saß, gingen mir die Batterien von meinem Sprachprozessor aus. Der Sprachprozessor leuchtete blinkend rot auf. Durch meine Haare schimmernd…

Meine Sitznachbarin fing an, mich so komisch anzustarren.

Ich schaute sie lächelnd an, zuckte mit den Schultern und sagte daraufhin zu ihr: “Ich bin eine Außerirdische.”

Sie bekam den Mund nicht mehr zu… :-D :-D :-D :-D

Hörleistung verbessern durch bionisches Ohr?

14. Juni 2007

Ich bin auf einen interessanten Bericht gestoßen, der über die neue Entwicklung der Hörprothese berichtet.

Hier können Sie den Bericht lesen:

“Bionisches Ohr verbessert Hörleistungen gewaltig”

Dieses soll unter anderem das räumliche Richtungshören ermöglichen, sowie die Töne ohne Knochenbarriere klarer übermitteln.

Es dauert lt. Forscher jedoch ca. 10 Jahre, bis dieses neue System auch bei Patienten anwendbar sein wird.

Beobachten wir also weiter, wie die Forscher dabei vorankommen.

Im letzten Abschnitt dieses Berichtes ist ein ganz interessanter Ansatzpunkt nachzulesen, dass Eltern gehörloser Kinder mit dem Cochlea Implantat die Gebärdensprache sehr bald erlernen sollen. Denn wenn das Implantat nicht funktioniert, findet trotzdem eine Kommunikation zwischen Eltern und Kind statt. Die Abhängigkeit vom Technik wird hier dann geschmälert und die Möglichkeit der Verständigung gibt es dann immer.

Diese Möglichkeit der Verständigung ist öfter gefragt als gedacht, denn: beim Schwimmen, Baden und zu Bett gehen legt man den CochleaImplantat-Sprachprozessor ab und ist dann richtig taub.

Daher dürfen die CI-Patienten sich auch nicht so sehr von Technik abhängig machen und die Hörenden müssen sich IMMER klar machen: CI-Patienten sind nicht hörend, auch wenn sie durch CI hören können. Sie sind und bleiben immer hörbehindert.

Daher sollte man sich nicht FÜR oder GEGEN Gebärdensprache entscheiden, sondern diese als Ergänzung in der Kommunikationsform betrachten.

Vor meiner CochleaImplantat-Zeit – Teil 2

20. November 2006

Also fuhr ich zum CI-Infotag. Das war im März 2003.

Dort angekommen, sah ich um mich herum viele Info-Stände, Cochlea-Implantate sowie Cochlea-Implantat-Sprachprozessoren von verschiedenen Firmen, Informationsbroschüren. Ich schaute mich um, neugierig, was es alles gab.

Dort traf ich auch Leute an, die ich von früher kannte. Einen Bekannten sah ich telefonieren. Ich dachte, ich träume? Telefonierte dieser wirklich grad? Ich konnte es einfach nicht glauben. Als er mit dem Telefonat fertig wurde, sprach ich ihn darauf an. Er freute sich, mich wieder zu sehen.

Dann fragte ich ihn über seine Erfahrungen mit seinen Cochlea-Implantaten. Unter anderem erfuhr ich, dass er sich erst mit 47 Jahren (so genau weiß ich es nicht mehr?) operieren ließ. Ein reger Austausch fand dann statt, als noch einige Leute zu uns stießen…

Ich sah an den Ohren meines Bekannten gar nichts an, dass er Geräte anhatte. Und auch nicht mal Ohrpassstücke. Ich fragte ihn, ob er mir seinen Sprachprozessor zeigen würde. Er bejahte und gab mir sein Gerät. Dann fragte ich ihn, ob er denn keine Ohrpassstücke dazu trägt. Er sagte, nein, das bräuchte man nur, wenn man intensiven Sport macht, damit das Gerät auch fester sitzt. Aha…

Ich überlegte mir, das wäre doch ideal für mich, so könnte ich wieder hören und muss gleichzeitig keine Ohrpassstücke mehr anziehen, auf die meine Ohren allergisch reagieren.

Ich hätte eh nichts zu verlieren.

Ich bat meinen Bekannten, mir zu sagen, wo er operiert wurde. Er wurde im Kopfklinik Würzburg operiert.

Nach meiner Überlegung, dass ich nichts zu verlieren hätte, wurde ich neugierig darauf, wie sich das wohl anfühlt mit dem Hören… Ich bat den Bekannten kurzerhand, für mich bitte einen Termin in der Kopfklinik Würzburg auszumachen und gab ihm meine Kontaktdaten.

Ich wusste schon von früher, dass die Kopfklinik Würzburg einer der besten von ganz Europa ist, daher mein schneller Entschluss für einen Termin dort.

Gesagt, getan, er tat es für mich… Allerdings musste ich schon von vorne herein bedenken, dass meine Geschichte sich grundlegend von seiner unterschied, er ertaubte erst mit 7 Jahren. Ich hingegen bin von Geburt an gehörlos. Es kam also auch auf die Vorgeschichte an bei Erwachsenen.

Im nächsten Bericht schreibe ich von der Weitergabe der Infos an eine ertaubte Freundin und die Wahrnehmung des Termins in Würzburg…

Demis Lautwahrnehmung ändert sich dank Cochlear-Implantat

9. Oktober 2006

Ich habe einen sehr interessanten Bericht von Gerda Reinhard bekommen. Im Zeitungsartikel geht es um die Nichte Demi von Gerda Reinhard. Gerda Reinhard und Bernd Rehling haben zusammen diesen Bericht vom Niederländischen ins Deutsche übersetzt – was ziemlich viel Arbeit war – Hut ab vor beiden! Nun zum übersetzten Zeitungsbericht:

Dienstag, 12. September 2006
Zeitschrift Trompetter, Geldrop-Mierlo (Niederlande)
Verfasser: Roel Verhees
Übersetzung ins Deutsche: Gerda Reinhard und Bernd Rehling

Demis Lautwahrnehmung ändert sich dank Cochlear-Implantat

„Die holländische Gebärdensprache bleibt unsere Muttersprache“.



Mierlo – Demi aus Mierlo ist gut zwanzig Monate alt. Sie wurde gehörlos geboren und hat seit kurzem ein Cochlear-Implantat (CI). Damit werden viele Laute, die für Hörende selbstverständlich sind, für Gehörlose wahrnehmbar gemacht. „Viele Leute denken, dass meine Tochter durch das CI hörend wird, aber das ist nicht so“, so Mutter Henny Coenders.


Innerhalb einer Woche nach der Geburt von Demi merkten ihre Eltern, dass etwas nicht stimmte. „Aber wir zweifelten dann doch noch. Ihre Augen bewegten sich nämlich, wenn wir hereinkamen“, so Henny. Später wurde klar, dass Demi den Luftzug fühlt, wenn jemand hereinkommt, unabhängig davon, ob die Tür geschlossen oder offen ist. Wenn wir ruhig sitzen, bemerken wir Geräusche wie das Rühren mit einem Löffel im Becher oder das Klappern mit dem Hausschlüssel. Sie reagierte offensichtlich nicht, und dann weiß man eigentlich Bescheid. Nach zweieinhalb Wochen kam jemand vom Audiologischen Zentrum, um Demis Gehör zu überprüfen. Der Test hatte kein gutes Ergebnis. Innerhalb einer Woche gingen wir zum Audiologischen Zentrum in Eindhoven, um ausführliche Untersuchungen durchführen zu lassen. Sie sagten, dass Demi definitiv gehörlos sei.“ Mutter Henny selbst wurde auch gehörlos geboren. „Das ist erblich. Mein Vater ist nämlich auch gehörlos. Meine Mutter wurde hörend geboren und wurde nach ein paar Monaten durch eine Hirnhautentzündung gehörlos. Während meiner Schwangerschaft haben wir schon damit gerechnet, dass wir ein gehörloses Kind bekommen würden. Unser erstes Kind, Jordi, ist guthörend.


Demi hat die Gehörlosigkeit also geerbt. Henny benutzt ein Hörgerät zum Hören. „Als ich klein war, hatten wir einen kleinen Apparat, das CI gab es noch nicht. Das CI ist eine neue technische Entwicklung. Zur Zeit wird vielen gehörlosen Kindern ein CI implantiert. Wir können nicht viel hören mit dem Hörgerät, wir können tatsächlich nur laute Geräusche wahrnehmen. Wörter verstehen wir überhaupt nicht“, erklärt Henny. Wir können eventuell selbst kontrollieren, ob wir zu laut oder zu leise sprechen. Und nach Meinung Hörender spreche ich besser mit dem Hörgerät als ohne, weil ich meine Stimme kontrollieren kann. Ich selbst trage nicht immer das Hörgerät. Wenn ich keine Lust habe, trage ich es einfach nicht.


Implantat

Schon vor der Geburt von Demi sprachen Henny und ihr Mann über das Cochlear-Implantat. Viele gehörlose Erwachsene in den Niederlanden sind gegen das CI. Sie urteilen meiner Meinung nach voreilig, dass das CI schlecht sei. Als es bekannt wurde, dass Demi definitiv gehörlos ist, haben wir sehr häufig über das CI gesprochen. Letztendlich kamen wir zu der Auffassung, dass es für die Zukunft unserer Tochter Demi am allerbesten ist.“ Was ist eigentlich ein CI? „Normale Hörgeräte verstärken Geräusche. Bei Menschen mit schwerer Schädigung der Hörschnecke führt diese „normale“ Schallverstärkung nicht zur Verbesserung der Schallwahrnehmung. Mit einem CI werden die Laute nicht verstärkt, sondern in elektrische Signale umgewandelt, die in der Hörschnecke an den Hörnerv weitergeleitet werden. Hiermit können Menschen mit einer defekten Hörschnecke wieder Laute wahrnehmen. Diese Wahrnehmung ist jedoch anders als die von Normalhörenden. Ein Cochlea-Implantat ändert, wie ein normales Hörgerät, nichts an der Gehörlosigkeit selbst,“ so lautet die Erklärung unter www.cochleaireimplant.nl (Niederländisch) und http://eurociu.implantecoclear.org/index.php (EURO-CIU). Henny: „Mit ihrem Hörgerät kann sie wenig hören, mit dem CI doch mehr. Aber sie bleibt immer ein hörgeschädigtes Kind.”


Am 7. März diesen Jahres wurde bei Demi das Implantat eingesetzt. Eine Reihe von Gesprächen und Untersuchungen ging dem voraus. Mitte Juli 2005 hatten wir sie für das CI angemeldet. Anfang August folgte ein Gespräch mit dem Koordinator in Nimwegen. Die Prozedur begann mit diversen Terminen, einer psychologischen Untersuchung, Logopädie und Hörtraining. Mitte September wurde ein CT-Scan des Innenohrs von Demi gemacht. Es waren keine Anomalitäten zu sehen. Das bedeutete, dass es keine Bedenken gegen ein CI gab.“ Henny sagt, dass viele Gespräche folgten und dass es sehr zeitaufwändig war. Am 28. Februar sollte sie ihr Implantat bekommen, aber vier Tagen vor der Operation erfuhren sie, dass ein Kind mit Hirnhautentzündung dringend behandelt werden musste. Die Operation wurde um eine Woche verschoben. Demi fühlte sich gar nicht wohl, aber schließlich konnte die Operation durchgeführt werden. „Nach der Operation sagte der HNO-Arzt, dass sie gut verlaufen sei. Wir waren sehr erleichtert, aber wir wollten doch erst sehen, ob es wirklich gut funktioniert mit ihrem CI.


Die anschließende Rehabilitation, die bei Viataal (www.ivd.nl) in Sint Michielsgestel stattfindet, beginnt erst fünf Wochen nach der Operation.“

Rehabilitation

Vier Wochen nach der Operation stellt sich in Sint Michielsgestel heraus, dass das CI gut funktioniert. Dann folgen alle zwei Wochen zwei Tage Rehabilitationstreffen. „Als das CI eingeschaltet wurde, musste sie ein paar Minuten weinen.


Danach ging es lockerer. Sie gewöhnt sich schnell an ihr CI. Wir müssen langsam aufbauen. Zum Beispiel die erste Woche: drei Mal 10 Minuten pro Tag, danach drei Mal 20 Minuten. Nach ungefähr eineinhalb Monaten trägt sie das CI jetzt den ganzen Tag. Wenn sie schwimmt, duscht oder schläft muss ihr CI abgenommen werden.


Die Rehabilitation bei Viataal dauert ein Jahr. Sechs Monate nach der Operation braucht Demi nur noch alle drei Monate einmal zu kommen. „Im nächsten Monat, im Oktober, müssen wir wieder hinfahren für die Einstellung ihres CIs. Demi muss jedoch jede Woche zur Logopädie in Eindhoven. Folglich ist noch immer viel Zeit zu investieren, aber wir tun das Beste für meine geliebte Tochter.“
Henny stieß in der letzten Zeit bei anderen auf Unwissenheit über das CI, auf eine andere Erwartungshaltung. „Unsere Erwartungen sind doch ganz anders als die von hörenden Eltern mit gehörlosen Kindern mit CI. Sie erwarten tatsächlich zu viel vom CI. Wir sind auch ein bisschen besorgt, da sie hoffen, dass ihr gehörloses Kind viel hören und verstehen kann. Leider bleibt Demi immer gehörlos. Mit dem Hilfsmittel CI ist sie schwerhörig, also nicht hörend. Wenn Demi doch etwas mehr hören oder verstehen kann, ist das eine sehr schöne Ergänzung. Wir denken jedoch, dass Demi mit ihrem CI viel besser sprechen wird. Das ist auch schön. Laut meinen Schwiegereltern bemerkt Demi jetzt schon mehr unterschiedliche Geräusche und Töne als mein Mann, als er klein war. Das ist doch super. Leider höre ich, Henny, das nicht. Zu Hause benutzen wir natürlich weiter die schöne Gebärdensprache. Die Niederländische Gebärdensprache ist meine Muttersprache. Auch für unsere Kinder. Demi kann jetzt unglaublich viel gebärden.


Ich bin so stolz auf sie, dass sie schon so viele Wörter kennt. Ich finde es sehr wichtig, dass sie zuerst die Gebärdensprache lernt, später kommt dann Niederländisch.

Das CI hat bei Demi schon Erfolge gebracht. Sie hört jetzt schon viele Dinge. Sie kann ihren Namen „Demi“ sehr deutlich verstehen. Auch erkennt sie, wer ihn ruft; Papa oder Mama“, strahlt Mutter Henny.



Vor meiner CochleaImplantat-Zeit – Teil 1

24. September 2006

Ich bin eine gebürtige Gehörlose und war eine Hörgeräte-Trägerin…

Mit der Zeit konnte ich keine Hörgeräte mehr anziehen, weil meine Ohren sich dank der Ohrpassstücke immer wieder entzündeten. Immer wieder ein Furunkel oder Anschwellung der Ohrmuscheln, so dass ich die Ohrpassstücke nicht mehr in die Ohren rein bekam. Es war sehr unangenehm und es schmerzte mit der Zeit immer mehr.

Vermutlich hat sich mit der Zeit eine Allergie gegen den Kunststoff vom Ohrpassstück entwickelt.

Ich beschloss, keine Hörgeräte mehr zu tragen, da meine Ohren sich ja immer wieder durch die Ohrpassstücke entzündeten und die Entzündungen immer ärger wurden. Und so trug ich mehrere Monate keine Hörgeräte mehr.

Dann erfuhr ich von einem CI-Info-Stand – ich entschied mich, hinzufahren und mir all dies anzusehen und Erfahrungsaustausch mit anderen zu machen.

Der nächste Bericht folgt…

Neues Gebärdenzeichen für das Cochlea Implantat

14. August 2006

Wie Ihr auf der Website “Die Gebärdenzeichen vom Cochlea Implantat” nachlesen bzw. -sehen könnt, wurde ein neues Gebärdenzeichen eingeführt:

Gebärdenzeichen für das Cochlear Implantat
Dieses Gebärdenzeichen ist viel schöner als das bisherige Gebärdenzeichen, das ich bei den Gehörlosen angewandt habe ;-)

Kostenlose Hörbücher zum Verstehen üben

6. August 2006

Ich habe von einem lieben Bekannten, der auch Cochlea-Implantat-Träger ist, einen sehr guten Tipp bekommen:

Vorleser.net

Auf dieser Website bekommt man Gratis-Hörbücher und Schrifttext hinzu. Auch werden die Sprecher vorgestellt und man kann durch das Einhören selber herausfinden, welche Stimme der verschiedenen Sprecher für sich selbst am besten verständlich ist.

Die Urheberrechte für diese Hörbücher sind verfallen (die Autoren sind mehr als 70 Jahre tot), aus dem Grund dürfen diese Hörbücher deshalb kostenlos heruntergeladen werden – sie sind in guter Qualität und im “mp3″-Format!

Viel Spaß beim Herumschmökern bzw. Zuhören auf der Vorleser.net