Ich las kürzlich in einer Zeitschrift einen kleinen Artikel über besser hören.

Da steht folgendes drin: „Wer im Gespräch den Mundbewegungen seines Gegenübers folgt, versteht ihn auch akustisch besser. Das haben die Wissenschaftler herausgefunden.“

Dann wurde ein prominentes Beispiel am Schauspieler Johannes Heesters aufgezeigt. Er „liest“ zusätzlich die Lippen seiner Frau Simone, um sie besser zu verstehen.

Zum Schluss dann der Tipp: „Wer schlecht hört, sollte diesem Beispiel folgen.“

Es hätte meiner Meinung nach noch drin stehen sollen, dass der Sprecher auch sein Mundbild deutlich formen soll, damit der Schlechthörende ihn noch besser verstehen kann.

Ich musste darüber schmunzeln… Was die Wissenschaftler da herausgefunden haben, wissen wir Hörgeschädigte schon lange, wie wir besser verstehen können mit unserer Hörschädigung. Und es tut auch den Hörenden gut, sein Gegenüber anzusehen beim Sprechen.

Andererseits ist es wirklich erschreckend, dass Hörende immer noch zu wenig über die Hörgeschädigten wissen. Sehr erschreckend… Wir befinden uns eigentlich immer noch im Mittelalter – in Sachen Aufklärung.

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