Software für digitale Gebärden

In der Zeitung „Die Rheinpfalz am Sonntag“ vom 23. September 2007 entdeckte ich folgenden Artikel:

Was die Forscher alles versuchen, um dies auch digital umsetzen zu können… Da bin ich wirklich sehr gespannt auf diese weitere Entwicklung.

Leider steht im Bericht wieder mal dieser Begriff „Taubstumme“, wieder mal eine Beleidigung und Abstempelung der Gesellschaft gegenüber unserer Minderheit. Siehe mein Bericht über das beleidigende Wort „taubstumm“ (hier drauf klicken).

Diese neue noch nicht ausgereifte Software beruht auf der britischen Gebärdensprache. Gibt es bei uns in Deutschland auch solche Forschungen mit solchen Entwicklungen?

Ähnliche Beiträge

  • Wieviele Gesichtsbewegungen sind möglich?

    Sage und schreibe: 7.000 mögliche Gesichtsbewegungen!!! Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben folgendes: – Ein Tibeter, der sich freut, jemanden zu sehen, streckt die Zunge raus. – Ein Bulgare meint ja, wenn er den Kopf schüttelt. Untersuchungen in vielen Ländern erwiesen jedoch (abgesehen von diesen obigen Abweichungen), dass die Gesichtsausdrücke weltweit jeweils die gleichen sind! Lassen wir uns…

  • Hörleistung verbessern durch bionisches Ohr?

    Ich bin auf einen interessanten Bericht gestoßen, der über die neue Entwicklung der Hörprothese berichtet. Hier können Sie den Bericht lesen: „Bionisches Ohr verbessert Hörleistungen gewaltig“ Dieses soll unter anderem das räumliche Richtungshören ermöglichen, sowie die Töne ohne Knochenbarriere klarer übermitteln. Es dauert lt. Forscher jedoch ca. 10 Jahre, bis dieses neue System auch bei…

  • Twitter nun auch auf deutsch

    Yuppieh, es gibt Twitter nun auch auf Deutsch! Wusstet Ihr, dass die deutsche Sprache einer der wichtigsten 4 Weltsprachen ist? Wenn ihr mir gerne auf Twitter folgt, hier mein Link: http://twitter.com/JudithGoeller Herzlich willkommen beim deutschen Twitter 😉

  • Freiwillige Befragung bei DB Die Bahn – rege Teilnahme erwünscht!

    Die Bahn (DB) führt jetzt eine freiwillige Befragung durch. Ihr Ziel ist, behindertengerechte Angebotsgestaltung zu verbessern. Da wir letztes Jahr im September am Tag der Gehörlosen in Karlsruhe (siehe Bericht) in unserem zweiten Theaterstück die Probleme der Hörgeschädigten am Bahnhof aufzeigten, passt diese Umfrage daher am besten hierher. Wir freuen uns, wenn Sie alle hier…

  • Tauber Spruch für alle…

    In der Zeitung „Die Rheinpfalz“ fand ich einen schönen und sehr treffenden Spruch von einem Leser abgedruckt: „Auch mit tauben Ohren verstehen wir, wenn ein Mensch mit seinem Herzen zu uns spricht.“ (Peter Appel, Gonbach) Dieser Spruch gilt für alle Menschen, ob taub oder nicht.

5 Kommentare

  1. Ja, gibt es. Die RWTH Aachen arbeitet an der Erkennung von DGS; das Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation GL war in Zusammenarbeit mit der University of East Anglia an einem Avatar-Projekt beteiligt.

    Außerdem arbeitet meine Wenigkeit ebenfalls an der Gebärdenerkennung, zwar von ASL, aber ich bin in Hamburg aufgewachsen. Zählt das? 😉

  2. Hi Christian,

    das ist toll, dass wenigstens ein Deutscher mit dran arbeitet.

    Na klar zählt das! 😀

  3. @Andrea, ich bin selbst auch sehr gespannt, wann diese marktreif ist. Bis die Marktreife soweit ist, vergehen sicher einige Jährchen ins Land?

  4. Hi Andrea, hey jgoeller,

    ich habe da einen Bericht gelesen, der weniger mit Gebrädensprache, sondern mehr mit militärischen Innovationen zu tun hat:

    Das amerikanische Milität kann mittels Vibrationen erkennen, was der Träger des Gerätes (wird am Hals befestigt) sagt – ohne dass er es sagt!
    Denkt einfach mal an die hervorragende Bewegungserkennung bei Videospielen!

    –> Ich bin sicher, dass das nur eine Frage der Zeit ist!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert