Erstes europäisches Volksbegehren pünktlich zum 9. Mai

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2 Antworten

  1. Vikram sagt:

    das Berfccksichtigen der Interessen […] von Tieren, keinesfalls ffcr den Fortbestand der eineegn Gemeinschaft nfctzlich ist, Eine Inuitgeschichte dazu, etwas lax formuliert: . žAm Anbeginn der Zeit war die Erde relativ f6de und leer, da ging die grodfe Erdenmutter hin und griff in ein Eisloch und zog Inuk den Mensch heraus und setzte ihn an Land. Dieser ging ins Landesinnere und lebte so vor sich hin, doch bald ward ihm langweilig. Da ging er zurfcck an die Stelle wo er an Land gesetzt wurde und klagte gen Himmel sein Leid, dass er sich einsam ffchle. Daraufhin hatte die grodfe Erdenmutter ein Einsehen und griff nochmals in das Eisloch, suchte etwas und zog anschliedfend, und setzte an Land, die Frau. Da bedankte sich der Mann und zog mit der Frau wieder weiter und sie bekamen Kinder und lebten glfccklich. Doch es kam der Winter und das Essen wurde knapp und sie froren. We4hrend des Sommers adfen sie Flechten, Beeren, Vogeleier und ab und zu einen Lemming aber das reichte nicht um fcber den Winter zu kommen. Da ging der Mann erneut zur Kfcste wo er herstammte und klagte sein Leid der grodfen Erdenmutter, dass er bald nicht mehr wisse wie er sich und seine Kinder erne4hren und vor der Ke4lte schfctzen kf6nne. Die Erdenmutter griff darauf hin wieder ins Eisloch, suchte etwas, fand es, packte es und setzte es aufs Land. Das Tier rappelte sich auf und trabte gen Sfcden und es hiedf žKaribu – der Hirsch. Im folgenden Frfchjahr zogen die Karibus nach Norden, an den Inuit vorbei und im folgenden Herbst Richtung Sfcden zum dcberwintern in die Taiga, ebenfalls an den Inuit vorbei. Die Inuit konnten jeweils einige Tiere erlegen, das Fleisch essen und Vorre4te anlegen, aus den He4uten Zelte machen, aus den Fellen warme Kleidung, aus den Sehnen Seile, aus dem Geweih und den Knochen nfctzliche Werkzeuge, und aus dem Fett d6l ffcr die Lampen we4hrend der Wintersonnenwende und Polarnacht. So verging eine ganze Zeit und die Inuit wurden mehr und bekamen Enkel und Urenkel und Neffen und Nichten und sie sammelten in der hellen Jahreszeit genug Vorre4te ffcr die dunkle Jahreszeit. Aber dann warteten sie eines Frfchjahres le4nger als sonst auf das Eintreffen der Karibus und als sie schliedflich das erste entdeckten war es krank und schwach. Dann folgten weitere, doch die wenigsten waren gesund, sie waren alt und schwach, hatten die Re4ude und Parasiten, die Felle taugten nichts und das Fleisch roch nach Moder und Verwesung und war weitgehend ungeniedfbar. Es gab kaum genug zu essen und an ein Aufffcllen der Vorre4te war nicht zu denken und die Situation verbesserte sich auch im nachfolgendem Herbst nicht, als die Tiere wieder gen Sfcden zogen. Da hungerte und fror die Sippe des Mannes wieder, der inzwischen recht alt geworden war, und die ersten seiner Familienmitglieder starben an Erschf6pfung. Daraufhin fasste der Mann einen Entschluss, raffte sich auf und ging noch einmal den beschwerlichen Weg zur Kfcste, dorthin wo er das erste mal das Licht der Welt erblickte. Als er dort ankam klagte er erneut gen Himmel der grodfen Erdenmutter sein Leid, dass seine Familie verhungere und erfror, weil sie nicht genug Karibus erlegen konnten, und die die sie erlegten nichts taugten, weil sie alt und krank und schwach waren und das Fleisch ungeniedfbar. Und die Felle weder ffcr Zelte noch ffcr Kleidung taugten, weil sie beim Verarbeiten zerfielen. Und wenn nichts geschehe, wfcrden er und alle anderen elendig sterben. Da hatte die grodfe Erdenmutter erneut ein Einsehen und sie griff wiederum ins Eisloch. Tief und noch tiefer und forschend und tastend bis sie plf6tzlich ein Wesen zu fassen bekam, es packte, herauszog und an Land setzte, worauf dieses sich das Wasser aus dem Fell schfcttelte und davon trabte. Und dieses Wesen war žAmarok , der Wolf. Und der Wolf folgte zukfcnftig den Karibus und er ridf die alten, schwachen, re4udigen, kranken, so dass diese sich nicht mehr vermehrten und die gesunden ansteckten, worauf die Herden sich bald erholten und der Mensch wieder genug gesunde Tiere fand um sich davon zu erne4hren. Und seit diesen Tagen, kurz nach dem Anbeginn der Zeit, sind sie Brfcder; der Mensch und der Wolf.

  2. Ahmd sagt:

    1) Die Bibel ist zweifellos eine wicthige kulturelle Grundlage ffcr unsere Gesellschaft. Lernen Kinder in der Schule zuwenig fcber die Bibel? Ja, denn die Bibel kommt im fcbrigen Unterricht kaum vor und im Deutsch bzw. Kunstunterricht fehlt die Zeit die zugrunde liegende Motive wirklich zu erhellen.Warum sollte dem Staat daran gelegen sein, Kinder in Religionsausfcbung zu unterweisen? Die SchfclerInnen werden nicht in Religionsausfcbung unterwiesen, sondern sie werden fcber religif6se und christliche Themen informiert. Dabei wissen die SchfclerInnen, dass die Lehrkraft nicht neutral ist, sondern einer bestimmten Religionsgemeinschaft angehf6rt. Wer keinen Religionsunterricht will, wird in Ethik unterrichtet. Der Themenkomplex Was soll ich tun? ist in der Schule durchaus reflexionswfcrdig, weil viele Produkt unserer Kultur als Antwort auf diese Frage erst verste4ndlich werden.Inwiefern wird Toleranz eher geff6rdert, wenn jede Gruppe ffcr sich genommen Unterricht erhe4lt? Religionsunterricht unternimmt meistens drei Schritte: Die Schfclerinnen und Schfcler werden ihrer eigenen Position zu einem Thema bewusst. Dann besche4ftigen sie sich mit der christlichen Position zu dem Thema. Als drittes erfolgt dann die Auseinandersetzung mit audferchristlichen Positionen (andere Religionen, Philosophie) zu dem Thema. Und dann kommt wieder der erste Schritt. Die Schfclerinnen und Schfcler fragen sich, welche Positionen sie hilfreich, brauchbar, fcberzeugend finden und bilden sich so ihre Meinung. Wenn nun alle zusammen unterrichtet wfcrden, dann we4re die Bezugsreligion unklar. Wer sollte dann bestimmen, was gelehrt wird? Die Neutralite4t des Staates verbietet ihm die zu lehrenden weltanschaulichen Inhalte zu bestimmen. Somit nutzt er weltanschaulich gebundene Akteure, wie z.B. die Kirchen, um die verbindlichen Inhalte festzulegen. Die Idee dahinter ist, dass der Staat von Ideen lebt, die er sich selber nicht geben kann. In den beschriebenen Schritten ist oben vielleicht schon deutlich geworden, dass Toleranz dadurch entsteht, dass ich mich mit anderen Positionen auseinandersetze und sie nachvollziehe. Ffcr den konfessionell-getrennten Unterricht spricht nur, dass die Lehrkraft konfessionell gebunden ist und somit die SchfclerInnen wissen aus welcher Position heraus der Unterricht erfolgt.Woher wollen Sie muslimische Lehrkre4fte nehmen? Das ist ein Problem, weil es noch keine vergleichbare Regelung mit den muslimischen Gemeinde gibt wie mit den Kirchen.Die Zeugen Jehovas sind eine Kf6rperschaft des d6ffentlichen Rechts. Soll auch ffcr sie Bekenntisunterricht angeboten werden? Ja, wenn sich entsprechend den Richtlinien eine genfcgend grodfe Gruppe von Schfclerinnen und Schfclern findet und eine entsprechend ausgebildete Lehrkraft vorhanden ist. Rein praktisch le4uft es z.B. in NRW so ab, dass viele Zeugen Jehovas Ethik nehmen. Muslimische Schfclerinnen und Schfcler sowohl Ethik als auch Religion we4hlen.