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	<title>Kommentare zu: Wer betreibt dieses Blog?</title>
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	<description>Mit den Augen sehen und hören</description>
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		<title>Von: jgoeller</title>
		<link>http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/comment-page-1#comment-18214</link>
		<dc:creator>jgoeller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:50:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Liebe Bianca,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;ich denke, mit deinen Zeilen hast du voll ins Schwarze getroffen: Solange unter den Hörgeschädigten kein Verständnis füreinander da ist, widerspiegelt sich das auch in der hörenden Gesellschaft - kurz gesagt, man muss hier echt bei sich selbst anfangen und vor eigener Tür kehren und aufräumen.
Und das mit den Schwerhörigen, ja, diese gleiche Erfahrung machte ich auch. 
Danke dir sehr für dein Kommentar, es hat mich zu weiteren Ideen zum Bloggen gebracht!
Dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem &quot;Lebens-Werdegang&quot;.
Herzlichst
die Gehörlosbloggerin
Judith&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bianca,</p>
<p>ich denke, mit deinen Zeilen hast du voll ins Schwarze getroffen: Solange unter den Hörgeschädigten kein Verständnis füreinander da ist, widerspiegelt sich das auch in der hörenden Gesellschaft &#8211; kurz gesagt, man muss hier echt bei sich selbst anfangen und vor eigener Tür kehren und aufräumen.<br />
Und das mit den Schwerhörigen, ja, diese gleiche Erfahrung machte ich auch.<br />
Danke dir sehr für dein Kommentar, es hat mich zu weiteren Ideen zum Bloggen gebracht!<br />
Dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem &#8220;Lebens-Werdegang&#8221;.<br />
Herzlichst<br />
die Gehörlosbloggerin<br />
Judith</p>
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		<title>Von: Bianca</title>
		<link>http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/comment-page-1#comment-18201</link>
		<dc:creator>Bianca</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:50:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/#comment-18201</guid>
		<description>Hallo Judith,

mir gefallen deine Texte richtig gut.
Vorallem das Thema, dass Hörgeschädigte zusammenhalten sollen, wie es auch schon ein paar vor mir erwähnt haben.
Da ich selber auf einer Seite Taub und auf der anderen Seite an Taubheit grenzend Schwerhörig bin, kann ich vieles nachvollziehen. Auch sind meine Eltern und meine Schwester schwerhörig.
Ich selber bin noch Schülerin und geh auf die Hörgeschädigten Schule Stegen. Doch obwohl ich auf diese Hörgeschädigten Schule gehe und alle Hörbehindert sind, treffe ich hier auf Unverständnis, was hochgradige Schwerhörigkeit angeht. Viele meiner Klassenkameraden sind nur leichtgradig Schwerhörig und kennen die Problematik der hochgradigen Schwerhörigen nicht bzw. wollen diese oft auch gar nicht verstehen. 
Vor allem treffe ich auf Ablehnung, auch von Seiten der Lehrer, seitdem ich die Gebärdensprache, auf Grund des bevorstehenden Studiums, erlernen möchte. Diese Reaktionen finde ich generell sehr ungerechtfertig und auch traurig. Da man von einer Hörgeschädigtenschule mehr Toleranz gegenüber &quot;Hörschädigung&quot; erwarten sollte. Das ist beim besten Willen nicht zu viel verlangt!
Aber so lange das Verständnis zwischen den Hörgeschädigten untereinander nicht gegeben ist, kann man diese wohl auch nicht wirklich von der hörenden Welt erwarten. 
Deswegen fände ich es nicht schlecht, dass auch in Hörgeschädigtenschulen Aufklärung, was Hörschädigung betrifft, stattfindet, weil, insbesondere denen, die nicht so schlecht hören, einfach das Bewusstsein fehlt, dass es andere gibt, die noch schlechter hören und andere, schwerwiegendere Probleme haben.
Und auch das schlechte Bild, dass Gebärdensprache nicht der &quot;Bildung&quot; förderlich, sondern gar hinderlich ist, soll, ein für alle mal, aus der Welt geschafft werden. Im Gegenteil, Gebärdensprache ist eine Sprache, die denke ich, allen das Kommunizieren erleichtern kann und so auch die Barrieren zwischen den Hörgeschädigten und Hörenden vermindern.

Ich denke, wenn man dieses Bewusstsein ALLEN Hörgeschädigten vermittelt, dann wird vielleicht auch der Zusammenhalt unter den Hörgeschädigten zunehmen und so kann man auch mehr erreichen, um den Hörenden die Problematik der Hörgeschädigten zu vermitteln, welches letztendlich allen zu Gute kommt.

Liebe Grüße
Bianca</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Judith,</p>
<p>mir gefallen deine Texte richtig gut.<br />
Vorallem das Thema, dass Hörgeschädigte zusammenhalten sollen, wie es auch schon ein paar vor mir erwähnt haben.<br />
Da ich selber auf einer Seite Taub und auf der anderen Seite an Taubheit grenzend Schwerhörig bin, kann ich vieles nachvollziehen. Auch sind meine Eltern und meine Schwester schwerhörig.<br />
Ich selber bin noch Schülerin und geh auf die Hörgeschädigten Schule Stegen. Doch obwohl ich auf diese Hörgeschädigten Schule gehe und alle Hörbehindert sind, treffe ich hier auf Unverständnis, was hochgradige Schwerhörigkeit angeht. Viele meiner Klassenkameraden sind nur leichtgradig Schwerhörig und kennen die Problematik der hochgradigen Schwerhörigen nicht bzw. wollen diese oft auch gar nicht verstehen.<br />
Vor allem treffe ich auf Ablehnung, auch von Seiten der Lehrer, seitdem ich die Gebärdensprache, auf Grund des bevorstehenden Studiums, erlernen möchte. Diese Reaktionen finde ich generell sehr ungerechtfertig und auch traurig. Da man von einer Hörgeschädigtenschule mehr Toleranz gegenüber &#8220;Hörschädigung&#8221; erwarten sollte. Das ist beim besten Willen nicht zu viel verlangt!<br />
Aber so lange das Verständnis zwischen den Hörgeschädigten untereinander nicht gegeben ist, kann man diese wohl auch nicht wirklich von der hörenden Welt erwarten.<br />
Deswegen fände ich es nicht schlecht, dass auch in Hörgeschädigtenschulen Aufklärung, was Hörschädigung betrifft, stattfindet, weil, insbesondere denen, die nicht so schlecht hören, einfach das Bewusstsein fehlt, dass es andere gibt, die noch schlechter hören und andere, schwerwiegendere Probleme haben.<br />
Und auch das schlechte Bild, dass Gebärdensprache nicht der &#8220;Bildung&#8221; förderlich, sondern gar hinderlich ist, soll, ein für alle mal, aus der Welt geschafft werden. Im Gegenteil, Gebärdensprache ist eine Sprache, die denke ich, allen das Kommunizieren erleichtern kann und so auch die Barrieren zwischen den Hörgeschädigten und Hörenden vermindern.</p>
<p>Ich denke, wenn man dieses Bewusstsein ALLEN Hörgeschädigten vermittelt, dann wird vielleicht auch der Zusammenhalt unter den Hörgeschädigten zunehmen und so kann man auch mehr erreichen, um den Hörenden die Problematik der Hörgeschädigten zu vermitteln, welches letztendlich allen zu Gute kommt.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Bianca</p>
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	<item>
		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/comment-page-1#comment-17926</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:40:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/#comment-17926</guid>
		<description>Hallo Daniel,

ich habe ja die Reha in Bad Grönenbach gemacht und da war die Gruppe der Gehörlosen immer unter sich und es gab wenig Kontakt mit anderen PatientInnen. Ich habe das nicht nur sehr schade gefunden sondern ein wenig falsch verstanden. Ich hatte ja großes Interesse an Gesprächen mit ihnen, aber nicht so recht gewusst habe, wie ich mit ihnen Kontakt aufnehmen kann - auch deswegen weil ich wohl Berührungsängste hatte. Ich habe zwar vor Jahren für zwei Jahre lang Gebärdensprachkurse gemacht, habe allerdings zwischenzeitlich fast alles davon vergessen. Darum habe ich auch geschrieben, dass es wohl eher eine gegenseitige Berührungsunsicherheit ist und die Kommunikation ohne Gebärdensprachkenntnisse halt auch ein wenig schwer ist.

Liebe Grüße 
Susanne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Daniel,</p>
<p>ich habe ja die Reha in Bad Grönenbach gemacht und da war die Gruppe der Gehörlosen immer unter sich und es gab wenig Kontakt mit anderen PatientInnen. Ich habe das nicht nur sehr schade gefunden sondern ein wenig falsch verstanden. Ich hatte ja großes Interesse an Gesprächen mit ihnen, aber nicht so recht gewusst habe, wie ich mit ihnen Kontakt aufnehmen kann &#8211; auch deswegen weil ich wohl Berührungsängste hatte. Ich habe zwar vor Jahren für zwei Jahre lang Gebärdensprachkurse gemacht, habe allerdings zwischenzeitlich fast alles davon vergessen. Darum habe ich auch geschrieben, dass es wohl eher eine gegenseitige Berührungsunsicherheit ist und die Kommunikation ohne Gebärdensprachkenntnisse halt auch ein wenig schwer ist.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Susanne</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel Ly</title>
		<link>http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/comment-page-1#comment-17918</link>
		<dc:creator>Daniel Ly</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:09:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/#comment-17918</guid>
		<description>Hallo Susanne

Warum hast du den Eindruck, dass die Gehörlosen sich abwenden? Hängt das mit der Gebärdensprache zusammen?

Daniel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Susanne</p>
<p>Warum hast du den Eindruck, dass die Gehörlosen sich abwenden? Hängt das mit der Gebärdensprache zusammen?</p>
<p>Daniel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jgoeller</title>
		<link>http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/comment-page-1#comment-17832</link>
		<dc:creator>jgoeller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 21:00:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gehoerlosblog.de/wer-betreibt-dieses-blog-ich-stelle-mich-vor/#comment-17832</guid>
		<description>Liebe Susanne,

danke, danke für deine Zeilen, es freut mich sehr.

Herzlichst 
Judith</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Susanne,</p>
<p>danke, danke für deine Zeilen, es freut mich sehr.</p>
<p>Herzlichst<br />
Judith</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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