Stimmungsvolles Weihnachtsfest mit Nikolaus & Engelchen

2. März 2008

Am 8. Dezember 2007 fand das Weihnachtsfest des Gehörlosenvereines Frankenthal im Kommunikationszentrum statt.

Zur Freude der Mitglieder und Gäste spielten zwei DarstellerInnen ein lustiges Theaterstück.

Theatergruppe Barbie

Anbei eine schöne Erzählung durch unsere junge Darstellerin Katharina Wottschel:

Nikolaus und Engelchen sind auf getrennten Wegen zur Weihnachtsfeier gekommen, haben den Gästen erzählt, was so auf dem Weg passierte.

Theatergruppe Barbie

Der Nikolaus kam mit dem Roller, weil seine 3 Elche nicht bereit waren, ihn zu begleiten. Der eine Elch war pensioniert, der zweite war krank, der dritte hat ein Baby erwartet.

Theatergruppe Barbie

So musste er mit dem Roller kommen. In der Nacht besuchte er mehrere Häuser, durch Schornstein kam er in die Wohnungen rein und versteckte Geschenke für die Kinder, auch für die Erwachsenen. Dabei hatte er Angst, erwischt zu werden. So ging er weiter durch die nächsten Häuser. Auf dem Weg nach Frankenthal begegnete der verschmutzte (durch Schornstein) Nikolaus einer schönen Frau, beide verliebten sich. Trotzdem musste er weiter, konnte nicht die Kinder und Erwachsene im Stich lassen, die Freude war riesengroß.

Theatergruppe Barbie

Das hübsche Engelchen ist in den Himmel geflogen und beobachtete Menschen. Alle Kinder, Erwachsene, alte Leute, wie sie glücklich waren und viel vorbereiteten für die weihnachtliche Feier. Alle waren glücklich und zufrieden, genauso wie das Engelchen.

Theatergruppe Barbie

Dann standen hier der liebe Nikolaus und das Engelchen im Kommunikationszentrum und verteilten alle Geschenke. Alle Mitglieder freuten sich sehr.

geschrieben von Katharina Wottschel (siehe Bild oben rechts). Für die Bilder ein ganz herzliches Dankeschön an Hansi Grimm und Katharina Wottschel!

Theaterstück „Das alte Kaugummi“ in Baumholder

11. August 2007

Am 30. Juni 2007 fand der Rheinland-Pfalz-Tag in Baumholder statt.

Dort wurden drei Tage lang abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramme auf verschiedenen Bühnen sowie auf zahlreichen Aktions- und Präsentationsflächen geboten. Dort durften wir unser Theaterstück zweimal auf der Bühne in der Selbsthilfemeile spielen.

Die Selbsthilfemeile von LAG KISS RLP besteht aus verschiedenen Selbsthilfegruppen, wie z.B. Hörgeschädigte, Behinderte, chronisch kranke Menschen etc.. Der Infostand vom “Landesverband der Gehörlosen Rheinland-Pfalz” zählte dazu.

Der Ministerpräsident Kurt Beck konnte alle kurz begrüßen, auch verlieh er selbst mit seiner Frau zusammen den Selbsthilfepreis 2007 an 4 verschiedene Aktivitätengruppen auf der Selbsthilfe-Bühne.

Kurt Beck und seine Frau

Verleihung Selbsthilfepreis 2007

Wir haben das Theaterstück „Das alte Kaugummi“ auf der Bühne gespielt.

Das Stück besteht aus 5 DarstellerInnen:

Natalie Vondenhagen als das hübsche Fräulein
Ana Heinrich als der besoffene Kerl
Gerda Reinhard als die elegante Greisin
Hansi Grimm und Katharina Wottschell als das verliebte Paar

Natalie Vondenhagen als das hübsche Fräulein - Kaugummi kauen

Ana Heinrich als der besoffene KerlGerda Reinhard als elegante Greisin - Bahhhhh

Hansi Grimm und Katharina Wottschell als das verliebte Paar

Wir verraten den Inhalt unseres Theaterstücks nicht weiter. Ihr kommt am besten selbst beim nächsten Mal zu unserem Theaterstück und schaut uns zu :-D

Wir geben jedoch einen kleinen Einblick durch einige lustige Bilder :-D

Zahlreiche Zuschauer mussten sich kaputt lachen bei unserem lustigen Stück.

Zuschauer

Einige Zuschauer schauten sich unseren Stück zweimal an.

Es war jedoch ein bisschen traurig für uns, weil leider nicht so viele Zuschauer kamen, da es gleichzeitig noch viele verschiedene Bühnenauftritte gab, u.a. Musik, Theater und Kochshow.

Am nächsten Tag blieben einige Gehörlose lieber zu Hause, andere nahmen am Festumzug teil.

Auf Wiedersehen bis 2008

Gehörlose Theatergruppe Barbie

Neues Theatermitglied bei Theatergruppe Barbie

11. August 2007

Unsere gehörlose Theatergruppe begrüßt ein neues Theatermitglied in unserer Mitte:

Katharina Wottschell

Katharina, herzlich Willkommen und viel Spaß und Erfolg! :-D

Theatergruppe Barbies nächster Auftritt

31. Mai 2007

Am Rheinland-Pfalz-Tag wird sich die Theatergruppe Barbie wieder präsentieren auf der Selbsthilfemeile-Bühne LAG KISS in Baumholder!

Dabei führt sie ein lustiges Theaterstück auf. Die Zuschauer dürfen sehr gespannt sein.

Nach dem Rheinland-Pfalz-Tag wird hier über das gespielte Stück berichtet :-) Ihr dürft darauf gespannt sein, falls Ihr nicht in Baumholder dabei sein könnt.

Dort steht das erste Mal am Rheinland-Pfalz-Tag ein Riesenrad! Hoffentlich wird das Wetter schön und nicht so heftig-stürmisch wie beim letzten Rheinland-Pfalz-Tag 2006 in Speyer!

In der Selbsthilfemeile gehört der Landesverband der Gehörlosen mit ihrem Info-Stand selbstverständlich mit ins Bild.

Unsere Darstellerin Melanie Senft bei HANDSTAND

31. Mai 2007

Am letzen Wochenende fanden zwei erste Theaterauftritte in Freiburg statt, wo unsere Darstellerin Melanie Senft dort auch mitspielte.

Die Theatergruppe besteht aus 16 DarstellerInnen, davon 9 Hörgeschädigte.

Melanie musste jeden Monat am Samstag und Sonntag seit Oktober 2004 von Worms nach Freiburg reisen, um bei den Theaterproben dabei zu sein.

Theatergruppe Handstand

(links ist Melanie Senft zu sehen)

Bei jedem Treff musste diese Theatergruppe den Text von FAUST in die Gebärdensprache übersetzen, improvisierten das Gebärdenlied und noch vieles mehr, z.B. Kleidung, Gestaltung…

In diesem Theater wird in beiden Sprachen, also in der Gebärdensprache und Lautsprache, gezeigt. Das bedeutet, dass hörgeschädigte und hörende Zuschauer ganz herzlich willkommen sind.

(Melanie Senft in der Mitte)

Wenn Ihr daran Interesse habt, könnt ihr diese Theatergruppe vielleicht in euren Ort einladen.

Die Theatergruppe HANDSTAND ist erreichbar unter dem Link: www.theater-handstand.de.

Über diese Website könnt Ihr Anfragen stellen.

Am kommenden Samstag, dem 9. Juni 2007 und Sonntag, dem 10. Juni wird der Filmausschnitt vom Theater HANDSTAND in der Sendung „Sehen statt Hören“ ausgestrahlt.

Siehe Sendezeiten bei http://www.br-online.de/br-intern/sendungen/sehenstatthoeren/.

Das Team vom „Sehen statt Hören“ hat am 25. Mai 2007 die Premiere (Erstaufführung) in Freiburg aufgenommen.

Die Theatergruppe Barbie wünscht Melanie Senft und ihrer Gruppe viel Erfolg in den kommenden Monaten.

(geschrieben von Gerda Reinhard)

Freiwillige Befragung bei DB Die Bahn – rege Teilnahme erwünscht!

18. Januar 2007
Die Bahn (DB) führt jetzt eine freiwillige Befragung durch.
Ihr Ziel ist, behindertengerechte Angebotsgestaltung zu verbessern.

Da wir letztes Jahr im September am Tag der Gehörlosen in Karlsruhe (siehe Bericht) in unserem zweiten Theaterstück die Probleme der Hörgeschädigten am Bahnhof aufzeigten, passt diese Umfrage daher am besten hierher.

Wir freuen uns, wenn Sie alle hier auch bei der freiwilligen Befragung mitmachen! Je mehr Teilnehmer hier mitmachen, umso mehr wird man auf uns Behinderte/Hörgeschädigte aufmerksam!

Macht mit! Macht mit! Macht mit!

Hier können Sie den Fragebogen aufrufen, abspeichern und ausfüllen:

Fragebogen_diebahn.doc (drauf klicken und dann öffnen mit WORD)

Wichtig: abschicken nicht vergessen! Per Post.

Achtung: Teilnahme bis spätestens 31. Januar 2007

Gerade für Hörgeschädigte ist es wichtig, mehr Informationen über die Schrift zu bekommen. Dies ist an vielen Bahnhöfen immer noch so gut wie gar nicht vorhanden! Es sollen mehr digitale Anzeigetafeln eingesetzt werden, damit die Hörgeschädigten die Züge nicht mehr verpassen.

Es ist fast jeder Hörgeschädigten passiert, dass aufgrund einer Änderung im Zugfahrplan der Zug auf einen anderen Gleis verlegt wurde und dies nur per Lautsprecher angekündigt wurde – eben genau diese Barriere für Hörgeschädigte. Wie oft kamen wir Hörgeschädigte um Stunden später nach Hause, zu den Festen, Seminaren usw., und das nur wegen dieser Barriere Lautsprecher?

GL-Theaterensemble Barbie wünscht Frohe Weihnachten

20. Dezember 2006

Bei unserer Weihnachtsfeier trafen wir uns in einem mongolischen Restaurant in Frankenthal.

Dort haben wir mit gutem Appetit beim Büfett zugegriffen, bis wir so satt waren – hihihi. Das Essen war lecker, hmmmm… Das haben wir uns auch verdient nach unseren Engagements im Jahr 2006.

Und selbst bei unserer Weihnachtsfeier waren wir fleißig. Denn wir haben besprochen, wer welche Funktion in unserer gehörlosen Theatergruppe hat:

Theaterleiterin: Ana Heinrich

Kassiererin: Gudrun Wilhelm

Schriftführerin: Gerda Reinhard

Texterin für Website: Judith Göller

Webmaster-Team: Judith Göller und Gerda Reinhard

Akteure/Darsteller:

Ana Heinrich,
Melanie Senft,
Hans Grimm,
Natalie Vondenhagen,
Gerda Reinhard
Melanie Langenecker (zurzeit im Mutterschutz)
Gudrun Wilhelm (Pause wegen Ausbildung)

Bei Interesse und Anfragen zum Buchen des gehörlosen
Theaterensembles Barbie Kontaktaufnahme über:

Gerda Reinhard
Mail: barbietheater@gmail.com

Nach der Besprechung ließen wir uns noch gut gehen beim gemeinsamen Essen und bevor wir wieder gingen, wünschten wir uns alle eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Neue Jahr.

Dies wünschen wir Euch auch:


Aufführung Theaterstücke am 23. September 2006 in Karlsruhe

11. Oktober 2006

Die Theatergruppe Barbie hat am Tag der Gehörlosen in Karlsruhe (23. September 2006) zwei Theaterstücke aufgeführt – direkt aus dem Leben der Gehörlosen gegriffen.

Mit diesen Stücken zeigte sie die Probleme der Gehörlosen im Alltag auf. Nach dessen Aufführungen folgte die Podiumsdiskussion (bei dieser Diskussion war ich leider nicht anwesend).

Leider, leider habe ich diesmal sehr lange gebraucht, um den Bericht fertig zu stellen. Meine Bilder wurden gar nichts und ich habe erst kürzlich von einer lieben Bekannten die Fotos zur Verfügung gestellt bekommen für den Bericht – ich danke ihr von ganzem Herzen!

Hier sind die Texte und Bilder von den zwei Stücken der gehörlosen Theatergruppe Barbie:

Ankündigung durch Moderator Werner ColletDer Moderator Werner Collet kündigt die Aufführung der Theaterstücke durch die Theatergruppe Barbie an.


Erstes Theaterstück: Gehörloser Student

Einleitende Szene:
Eine Freundin von Kens Mutter sitzt gemütlich in einer Cafeteria und trinkt herrlich-gute heiße Schokolade mit Sahne. Ein paar Minuten später kommt die Mutter von Ken in die Cafeteria, wo sie ihre Freundin trifft. Sie unterhalten sich über den Alltag.
Die Mutter von Ken erzählt, dass ihr Sohn zurzeit beim Sozialamt ist. Er war schon mehrmals dort, aber der Mitarbeiter ist immer nicht da. Hoffentlich klappt es diesmal für ihren Sohn.

Die Mutter berichtet weiter: “Auch wollte er aufgeben – obwohl er sehr gut in seinem Studium ist -, weil das Sozialamt bis jetzt noch nicht für die Dolmetscherkosten bezahlen tut. Wenn bis jetzt noch nicht bezahlt wird, muss er auf den Gebärdensprachdolmetscher verzichten.

Ohne den Gebärdensprachdolmetscher muss er noch viel mehr leisten wegen fehlender Kommunikation / Verständnis / Informationen beim Studieren, das ist sehr anstrengend!”
Nun bestellt sie auch heiße Schokolade mit Sahne und unterhält sich weiter mit ihrer Freundin.

Nächste Szene mit dem gehörlosen Student Ken:


Der gehörlose Student Ken begegnet zufällig seiner gehörlosen Studienkollegin und beklagt sich bei ihr, dass es mit dem Studium wohl nicht klappen wird, weil das Sozialamt die Kosten für den Dolmetscher bis jetzt noch nicht bezahlen will. Der Dolmetscher muss schon fast ein halbes Jahr warten auf die Dolmetscherkosten. Die gehörlose Studentin sagt, dass sie auch das gleiche Problem hat.

Er erzählt ihr, dass er beim Sozialamt war und dort ein Sachbearbeiter war, den er nicht kennt. Bei der Nachfrage nach dem Sachbearbeiter, der immer für ihn zuständig war, sowie nach der Kostenübernahme des Gebärdensprachdolmetschers für die Vorlesungen ist er erfolglos, da die Verständigung mit dem neuen Sachbearbeiter gleich Null ist. Er möchte am liebsten aufgeben, ist verzweifelt. Seine Studienkollegin sagt: “NEIN, gib nicht auf, wir kämpfen! Auf, gehen wir zur Beratungsstelle für Hörgeschädigte.”


Sie bitten die Beraterin, für sie beim Sozialamt anzufragen, wer dafür zuständig ist. Die Beraterin ruft für den gehörlosen Student beim Sozialamt an und es stellt sich heraus, dass der Sachbearbeiter, der für den gehörlosen Student zuständig war, in Rente gegangen ist und ein neuer Sachbearbeiter über die ganze Sachlage zwecks Kostenübernahme für Gebärdensprachdolmetscher während der Vorlesungen nicht informiert wurde…

Hier gab es auch eine lustige Einlage: Beide Studenten mussten sich der Beraterin vorstellen – da sagte der gehörlose Student: Ich heiße Ken DOOF! und die gehörlose Studentin mit verschämten Ausdruck: Ich heiße Jennifer DICK! AH, DICK UND DOOF! * Gelächter im Publikum *

Die Beraterin will den beiden gerne helfen und hofft, dass alles klappen wird.
Nach dem Gespräch mit der Beraterin denken Ken und Jennifer nach, warum die Gehörlosen immer kämpfen müssen und die Hörenden jederzeit selbst auswählen und studieren können, was sie wünschen.


Anschließend wird dem Publikum zugewandt und beschrieben, dass auch gehörlose Studenten die gleichen Möglichkeiten haben sollen wie die hörenden Studenten, mithilfe der Gebärdensprachdolmetscher. Diese Botschaft gilt der anschließenden Podiumsdiskussion.

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Zweites Theaterstück: Bahnhof


Zwei gehörlose Freundinnen am Bahnhof, sie unterhalten sich und aus der Unterhaltung ist zu verstehen: Sie wollen zur Veranstaltung “Tag der Gehörlosen” nach Karlsruhe, um die Theaterstücke zu erleben. Sie warten auf den Zug nach Karlsruhe.

Neben diesen beiden zwei gehörlosen Freundinnen sind zwei Hörende. Diese schauen verstohlen zu den gebärdenden Gehörlosen und tuscheln miteinander über dessen Gebärden, die sie nicht verstehen und für komisch halten.


Die zwei gehörlosen Freundinnen fragen die zwei Hörenden, ob es der Zug nach Karlsruhe ist und wann der Zug kommt, weil sie den Lautsprecher nicht hören. Die Hörenden verstehen sie schlecht, können aber doch die gewünschte Information weitergeben: Im Lautsprecher wurde gesagt, dass der Zug 10 Min. Verspätung hat.

Dann unterhalten sich die zwei gehörlose Freundinnen ganz intensiv und bemerken nicht, dass die zwei Hörenden weggehen. Erst eine Weile später bemerken sie das Verschwinden der zwei Hörenden und der Zug kommt einfach nicht. Was ist denn los??

Dann kommt der Schaffner, und die zwei gehörlosen Freundinnen wenden sich verzweifelt an ihn, wann der Zug nach Karlsruhe kommt.

Wieder eine lustige Einlage:
Eine der beiden Gehörlosen weist auf die Schiffermütze der Schaffner an, dass der Schaffner eine falsche Mütze auf hat. Er schaut zuerst zu seiner Mütze nach OOooh, ich habe meine Schiffermütze genommen statt Schaffnermütze, aber egal, es macht doch nichts. Die zwei gehörlosen Freundinnen lachen sich wegen der Schiffermütze auf dem Kopf des Schaffners kaputt.

Sie haben große Mühe, ihn zu verstehen, weil er ein sehr schlechtes/unmögliches Mundbild hat (übermäßiges, übertriebenes Gebiss – lustige Einlage…! *Gelächter aus dem Publikum*). Mit Ach und Krach können sie und der Schaffner sich verständlich machen und der Schaffner teilt ihnen mit, der Zug wurde auf den anderen Gleis verlegt. Dann schaut der Schaffner auf die Uhr und sagt, der Zug ist aber schon abgefahren.

Die zwei gehörlosen Freundinnen sind nun aufgebracht und fragen den Schaffner, warum dies nicht auf der Anzeigetafel mitgeteilt wurde. Sie regen sich auf, dass sie nun noch länger warten müssen und die Theateraufführung in Karlsruhe verpassen! Der Schaffner fragt die beiden, ob sie nichts gehört hätten, sie haben es durch den Lautsprecher gerufen. Frustriert teilen die beiden dem Schaffner mit, dass sie gehörlos sind und natürlich nichts gehört haben. Der Schaffner sagt zu ihnen, der nächste Zug nach Karlsruhe kommt in 2 Stunden.

Na toll! Die beiden sind frustriert und geben per SMS übers Handy ihren Freunden in Karlsruhe Bescheid, dass sie den Zug verpassten und erst in 2 Stunden ankommen.

Nun wird wieder eine Botschaft dem Publikum vermittelt und aufgezeigt, wie schnell die Hörgeschädigten aufgeschmissen sind, wo Lautsprecher sind – “unsichtbare Mauer, unsichtbare Barriere” – für die anschließende Podiumsdiskussion.

Gruppenbild von der
Theatergruppe Barbie
nach der Aufführung
am Tag der Gehörlosen
in Karlsruhe

Nächste Aufführung am 23. September 2006 in Karlsruhe – Nachtrag

24. August 2006

Hier das genaue Programm zum “Tag der Gehörlosen” am 23. September 2006:

Ab 12.00 Uhr – Gehörlosen-Kulturausstellung

Um 15.30 Uhr – Einspiel der gehörlosen Theatergruppe “Barbie” mit anschließendem Podiumsdiskussion

Um 18.00 Uhr – Einlass zum Gehörlosen-Kulturfestival
18.30 Uhr – Beginn des Gehörlosen-Kulturfestivals

Wo dies alles stattfindet, könnt Ihr unten aus dem Plakat ersehen :-) – einfach auf das Plakat klicken und es ist alles sehr gut lesbar!

Nächste Aufführung am 23. September 2006 in Karlsruhe

20. Juli 2006

Hier das Plakat mit Infos für die Aufführung der gehörlosen Theatergruppe Barbie: