Diskriminierung – „Schallende Ohrfeige“

Diskriminierung – „Schallende Ohrfeige“

 

In der Rheinpfalz kam in der Zeitung „Der Rheinpfalz“ – Nr. 68 vom 21.03.2013 ein Bericht, in dem es um einen schwerhörigen Kraftfahrer geht, der bei seiner Arbeitssuche aufgrund seiner Schwerhörigkeit schlichtweg übergangen wurde und sich mit Hilfe seines Anwaltes Eric Geppert aus Speyer (spezialisiert auf Arbeitsrecht) gegen die Diskriminierung wehrte und vom Landauer Arbeitsgericht sogar den Rücken gestärkt bekam:

(aus „Die Rheinpfalz“, Nr. 68, vom 21.03.2013)

Der Artikel über die Diskriminierung wurde pfalzweit veröffentlicht, in abgewandelter Form, aber die Aussage bleibt gleich:

(aus dem „Pfälzer Tagesblatt“ vom 21.03.2013, RP Nr. 68)

Dass dieser schwerhörige Kraftfahrer Erfolg hatte, freut mich sehr. Dennoch muss ich – wohl zum x-sten Male – den Kopf schütteln über solch massive Be-hinderung bzw. Diskriminierung bei der Arbeitssuche.

 

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Diskriminierung in allen Bereichen

Ich finde die Tendenz in unserer heutigen Gesellschaft sehr erschreckend, wie alles miteinander verwoben ist:

Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Arbeitslosigkeit, hohe Verschuldung, Isolierung der einzelnen Menschen, Missbrauch der Psychologie, Ausbeutung der Arbeitskräfte durch Niedrigstlöhne, Zerstörung/Entfremdung der Familien, Verteuerung der Lebensmittel  / Energie, Privatisierung der staatlichen Behörden, all das geht Hand in Hand. Da bleibt das soziale und menschliche Leben auf der Strecke… Da gibt es leider noch keine schallende Ohrfeige für all diese Diskriminierungen / menschenunwürdige Vorgehensweisen.

Hier geht es noch zum Link zum AGG-Gesetz:

Diskriminierungsverbot im Arbeitsrecht (klicken)

 

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4 Antworten auf „Diskriminierung – „Schallende Ohrfeige““

  1. Es ist unfassbar, was dort geschah –
    Die Diskriminierung realisiert habenden Menschen sind keine aufrechten Menschen mehr.
    Es sind Personen, die vor vielleicht noch schlimmeren Dingen nicht zurückweichen würden.
    Wer weiß.
    Hinter einem solchen Verhalten steht doch eine Angst vor sich selbst und schließlich vor
    dem, was uns als Mensch umgibt. Doch diese Angst kann Quelle sein für Ausschließung von Menschen, die inden Augen der „Ausschließer“ anders sind.
    Gut, dass das Gericht Verstehen zeigte.

    Erich Meyer – (hörend)

  2. Ich finde es schade, dass der interessante Bericht von Judith Göller keine Resonenz im Weitereb hervorgerufen hat.

    ERICH MEYER

  3. Schade, dass hier keine neue Mail folgte.
    Ob sich das ändern wird vor dem Hintergrund, dass der Sender PHOENIX zukünftig auf begleitende Gebärdensprache verzichten will?
    Vielleicht ein Warnruf!

    ERICH MEYER (hörend)

  4. Wofür soll man sich solidarisieren? Sich zusammentun und solidarisches Handeln hat dann einen Wert und kann dann eine große Macht ausüben, wenn dies für eine gerechte Sache geschieht. Was ist wertvoller im Leben als das Leben selbst! Aber bitte schön dann für alle! Alle sollen ein menschenwürdiges Leben führen!

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